SPD sieht Chancen für Innenstadtentwicklung

Neujahrsempfang der Sozialdemokraten mit Ministerin Ute Schäfer

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Auf die SPD: Marianne Rautenberg, Martin Kaup, Hans Hofste und Ministerin Ute Schäfer (von links) blicken optimistisch in die Zukunft.   - © Foto: Castrup
Auf die SPD: Marianne Rautenberg, Martin Kaup, Hans Hofste und Ministerin Ute Schäfer (von links) blicken optimistisch in die Zukunft.  (© Foto: Castrup)

Lage-Hagen (sc). Gute Stimmung hat beim Neujahrsempfang der SPD-Ratsfraktion und des SPD-Stadtverbands Lage im Ziegeleimuseum geherrscht. Fraktionsvorsitzender Hans Hofste blickte zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2011.

Dieses, sagte er, sei geprägt vom Aussetzen der Dichtheitsprüfung sowie dem langen und zähen Ringen um den Erhalt aller Lagenser Grundschulstandorte trotz Haushaltssicherungskonzept. "In Sachen B239n dürfen wir uns nicht von Straßen NRW treiben lassen", mahnte Hofste. Hier gelte es, einen sachlich begründeten Konsens zu finden.

Auch in Sachen Innenstadtentwicklung fand er klare Worte: "Wir wollen unsere Stadt künftig noch wiedererkennen. Gleichzeitig ist dieses Projekt eine Chance, Lage nach vorne zu bringen." Chancen sieht auch Ministerin Ute Schäfer. "Die SPD hat viele Dinge auf den Weg gebracht, jetzt liegt es bei den Fraktionen, sie auch zu nutzen", verwies Schäfer in ihrer Rede auf das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr, den Wegfall von Studiengebühren oder auch das Modell der integrativen Sekundarschule.

"Es gibt vom Land gute Förderprogramme, für die sich die Stadt Lage bewerben kann", ermutigte die Ministerin zum Handeln. Die Hände in den Schoß zu legen, davon hält auch SPD-Stadtverbandsvorsitzende Marianne Rautenberg nichts. "Zu sagen: nur weil kein Geld mehr da ist, findet auch keine Politik mehr statt, das geht nicht." Jetzt sei die Kreativität des Geistes gefragt."

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