Dr. Wilhelm Mailänder referiert beim Männerfrühstück über die Haut

Facharzt stellt das größte Organ des Menschen vor

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Lage-Stapelage. Die Palette der Themen beim Männerfrühstück der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde ist um eine neue Facette ergänzt worden: Der Detmolder Facharzt Dr. Wilhelm Mailänder informierte sein Publikum umfassend über die verschiedenen Formen des Hautkrebses, der sich besonders in den letzten Jahren weit ausgebreitet hat.

Besonders anfällig seien Menschen, die aufgrund ihrer wenig pigmentreichen Haut leicht unter Sonnenbrand leiden, teilt die Kirchengemeinde mit. Dies sei jedoch nur ein Beispiel der diversen Erscheinungsformen dieser Krankheit. Hier könne man sich aber auch leicht durch allgemein bekannte Maßnahmen schützen, erklärte der Hautarzt. Dazu zählen nur kurze Aufenthalte in der prallen Sonne, bedeckende Kleidung usw.

Bei operativer Entfernung der geschädigten Stelle müsse ein weiter "Sicherheitsraum" vorgehalten werden, damit garantiert wird, dass der Herd auch umfassend beseitigt worden ist. Ein Problem wurde angesprochen, das mit dem besonders über der südlichen Hemisphäre entstandenen Ozonloch in Zusammenhang steht. Dort treffen auch die gefährlichen UV-C Strahlen auf die Erde und verstärken die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken.

Insgesamt ließ der Referent die Zuhörer wissen, dass bei erhöhter Wachsamkeit der Hautkrebs beherrschbar ist und ein regelmäßiger Besuch beim (Fach-)Arzt die Anfangsgefahren eliminieren kann. In der Diskussion wurden auch persönliche Erfahrungen mit einbezogen. Im Namen der Zuhörer übergab Bodo Polley Dr. Mailänder einen Blumenstrauß.

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