Stadt erhält 50.000 Euro

Gericht gibt grünes Licht

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Lage (be). Die Nachricht ist am "Tag der Liebenden", dem Valetinstag", bei der Verwaltung eingegangen. Das Landgericht Detmold hat den zwischen der Allianz-Versicherung und der Stadt Lage geschlossenen Vergleich zur HGL-Eigenschadenversicherung akzeptiert.

Beigeordneter Thorsten Paulussen teilte dem Rat in der jüngsten Sitzung mit: "Wie Sie wissen, haben wir das Thema HGL immer noch mit uns herum getragen. Der von uns mit der Allianz vereinbarte Vergleich ist vom Landgericht mit Beschluss vom 14. Februar angenommen worden", sagte er. Die Stadt erhalte nun 50.000 Euro von dem beklagten Versicherungsunternehmen. Damit seien sämtliche Ansprüche abgegolten. Die Kosten des Rechtsstreits teilen sich die Stadt und Versicherungsgesellschaft. "Damit ist das Verfahren nunmehr zum Abschluss gekommen", unterstrich Paulussen.

Wie mehrfach berichtet, hatte die Stadt auf Betreiben von BBL und FWG die Allianz auf Zahlung von rund 450.000 Euro aus der Eigenschadenversicherung verklagt. Diese deckt Schäden ab, die der Stadt im Zusammenhang mit dem nie realisierten Homöopathischen Gesundheitszentrum Lippe (HGL) entstanden sind. Der Betrag beläuft sich auf rund 2,1 Millionen Euro.

Zunächst hatte das Landgericht 2010 einen anderen Vergleich vorgeschlagen. Demnach sollte die Allianz 304.000 Euro an die Stadt zahlen, was die Versicherung jedoch ablehnte.

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