Konsequenzen aus Weggang von Pfarrer Tiessen

Gemeinde reduziert Zahl der Predigtstätten

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Lage (be). Jörg-Stephan Tiessen, bisher Pfarrer der evangelisch-reformierten Marktkirche, wechselt nach Bremen. Das bedeutet eine Mehrbelastung für Pfarrerin Christina Hilkemeier und Superintendent Ernst-August Pohl.

Um diese aufzufangen, seien in der Kirchengemeinde Lage Veränderungen erforderlich, teilt Kirchenvorstandsvorsitzende Ursula Fanenbruck mit. Der Kirchenvorstand sei bemüht, die frei werdende Stelle schnellstens wieder zu besetzen. Als erste Konsequenz habe er beschlossen, die Gottesdienste am Sonntag von April bis zum Beginn der Sommerferien nur noch in der Marktkirche und in der Martin-Luther-Kirche auf dem Maßbruch stattfinden zu lassen. Die Predigtstätten in Hagen und Pottenhausen sollen in dieser Zeit nur bei besonderen Anlässen genutzt werden.

Um den Gemeindegliedern die neue Situation für Hagen und Pottenhausen zu erklären, sollen im März in Hagen und Pottenhausen Versammlungen stattfinden. Kirchenvorstandsvorsitzende Ursula Fanenbruck will dabei die Kriterien für diese Entscheidung erläutern und  Perspektiven aufzeigen. "Wir wollen Befürchtungen entgegentreten, dass dadurch bereits Weichen gestellt werden, die zur Schließung der beiden Gemeindehäuser führen könnten", sagt sie.

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