Autofahrer wehrt sich nach Unfall in Lage gegen eine Blutprobe

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Lage. Dieser 21-jährige Autofahrer wollte sich partout kein Blut entnehmen lassen. Auf der Triftenstraße ist er am Mittwochvormittag in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Wagen kollidiert. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde er renitent gegenüber der Polizei.

Gegen 10.15 Uhr war der Mann mit seinem Peugeot in Richtung Lemgoer Straße unterwegs und geriet in Höhe der Einmündung Mühlenbrinkweg in den Gegenverkehr. Der Wagen stieß mit dem Opel eines 48-Jährigen zusammen.

Weil die Polizei im Rahmen der Unfallaufnahme Alkoholgeruch bei dem 21-Jährigen feststellte, sollte ihm durch einen Arzt eine richterlich angeordnete Blutprobe entnommen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Weil er sich dagegen mehrfach sperrte, musste er mit körperlicher Gewalt seitens der eingesetzten Beamten zur Durchführung der Maßnahme fixiert werden.

Laut Polizei muss er sich jetzt nicht nur für den Unfall in Verbindung mit Alkohol am Steuer, sondern auch für "Widerstand gegen Polizeibeamte" verantworten. Seinen Führerschein haben die Beamten beschlagnahmt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden liegt bei etwa 11.000 Euro.

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