Nachwuchs entwickelt Ideen für kabellose Akkugeräte und intelligente Kleidung

Kinderleichte Ideen

Erol Kamisli

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Hieß zahlreiche Nachwuchs-Akademiker willkommen: Referent Dr. Michael Dattner. - © Torben Gocke
Hieß zahlreiche Nachwuchs-Akademiker willkommen: Referent Dr. Michael Dattner. (© Torben Gocke)

Lemgo. Duftende Handyhüllen, Display in der Kleidung oder eine Fahrbahn, auf der Elektroautos ihre Akkus aufladen – Innnovation ist das Thema der sechsten Vorlesung bei der Kinder-Uni von Lippischer Landes-Zeitung, Hochschule OWL, Fachhochschule des Mittelstands, Hochschule der Musik und Lippe Bildung eG gewesen.

Dr. Michael Dattner vom Fachbereich Druck- und Medientechnologie der Uni Wuppertal referierte zum Thema „Innovationsmanagement – der spannende Weg über den (geplanten) Geistesblitz zum erfolgreichen Produkt". Gekommen waren mehr als 100 Nachwuchs-Akademiker im Alter von neun bis zwölf Jahren samt Eltern.

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Alles Weitere zur Kinder-Uni gibt es unter LZ.de/kinderuni

Unter den Jungstudenten war auch Laura von Borck aus Lemgo. „Ich interessiere mich sehr die Thematik und bin gespannt, wie Innovationen in erfolgreiche Produkte umgewandelt werden", sagte die Zwölfjährige, die mal Roboter bauen möchte. Auch Madlen Mönch (11) und ihren gleichaltrige Freundin Louisa Stoffels aus Blomberg waren nach Lemgo gekommen: „Ich finde die Themen der Kinder-Uni sehr spannend", sagte Madlen. Und da beide die letzte Vorlesung verpasst hätten, seien sie heute hier. „Mir gefällt die ganze Stimmung", sagte Lousia.

Thema Innovation im Rahmen der Kinder-Uni

Thema Innovation im Rahmen der Kinder-Uni

Dass das Interesse der Teilnehmer groß war, musste auch Referent Dattner schnell feststellen, der mit Fragen bombardiert wurde.„Ich bin begeistert", betonte er. Während der Vorlesung durften die jungen Teilnehmer auch ihre Kreativität einsetzen. Sie entwickelten Zukunftsideen, die unser Leben erleichtern sollen. „Ihr müsst aus den vielen Ideen eine Sache auswählen, an die ihr glaubt und auch umsetzen könnt", erklärte Dr. Dattner.

Nach den Profitipps hatten die Jungakademiker zwei Minuten Zeit, um aus den vorgegebenen Anregungen innovative Zukunftsprodukte zu entwickeln. Nur kurze Zeit später wurden die Ideen dann vor dem Auditorium präsentiert. Darunter intelligente Sportkleidung, die per Display zu Bewegungseinheiten auffordert, ein kabelloses Akku-Aufladegerät oder ein interaktives Touchpad, dass das Elektroauto per Fernsteuerung auf der Auflade-Fahrspur hält.

„Es ist wirklich sehr gut gemacht, und mit den anderen Kindern macht es mir echt viel Spaß", sagte Grundschülerin Sofie Wilke aus Detmold. Auch ihre Mutter Barbara fand die Idee der Kinder-Uni sehr gut. „Ich musste sie nicht überreden, sie wollte her und hat noch keine Vorlesung verpasst", sagte die Detmolderin.

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