Schilder auf der B 66 warnen vor Schleudergefahr

Tobias Schneider

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Hier wird es gefährlich: Der Landesbetrieb Straßenbau hat an der Bundesstraße 66 gleich mehrere Warnschilder aufgestellt – es droht Schleudergefahr. - © Tobias Schneider
Hier wird es gefährlich: Der Landesbetrieb Straßenbau hat an der Bundesstraße 66 gleich mehrere Warnschilder aufgestellt – es droht Schleudergefahr. (© Tobias Schneider)

Lemgo. Der Landesbetrieb Straßenbau steht vor 
einem Rätsel: Auf der Hamelner Straße (B 66) hat der Asphalt stellenweise nicht den nötigen Grip. Die Ursache ist unklar. Fest steht: Autos könnten, falls der Fahrer an der falschen Stelle zu stark aufs Gaspedal drückt, auf der viel befahrenen Bundesstraße ins Schleudern geraten.

Damit kein Wagen in den Gegenverkehr rauscht, hat der Landesbetrieb Straßenbau gleich mehrere neue Schilder aufgestellt, die die Verkehrsteilnehmer vor der Schleudergefahr warnen sollen. Das sei aber keine Dauerlösung, kündigt Sven Johanning, Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau, an: „Im Frühjahr werden wir entscheiden, wie wir weiter verfahren."

Auch die Ursachenforschung sei noch nicht abgeschlossen. Erste Analysen erbrachten keine klaren Erkenntnisse, warum die in einem Stück asphaltierte Straße an wenigen Stellen keinen festen Halt biete. „Gründe sind zumindest offensichtlich nicht zu erkennen", räumt Sven Johanning zum eigenen Bedauern ein.

Wie dem auch sei: Eine Lösung hat der Landesbetrieb Straßenbau nach Angaben von Johanning zumindest in der Hinterhand. So erwägen die Straßenexperten, die Bundesstraße an den betroffenen Stellen im Frühjahr mit einer sogenannten Feinfräse aufzurauen. Damit würden die glatten Stellen wieder den nötigen Grip aufweisen, verspricht Johanning. Die Methode der Feinfräsung hatte der Landesbetrieb Straßenbau bereits in Kalletal-Bavenhausen an der Bundesstraße 238 vor der eigentlichen Sanierung des Asphalts eingesetzt.

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