Brasseler geht mit neuem Schriftzug an den Start

Marlen Grote

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Mitarbeiter Klaus Gabriel startet beim Firmenlauf am Freitag mit dem neuen Logo. Dahinter (von links): Dietmar Reilard, Reinhard Hölscher, Pressesprecherin Melanie Köhler und Axel Redeker. - © Marlen Grote
Mitarbeiter Klaus Gabriel startet beim Firmenlauf am Freitag mit dem neuen Logo. Dahinter (von links): Dietmar Reilard, Reinhard Hölscher, Pressesprecherin Melanie Köhler und Axel Redeker. (© Marlen Grote)

Lemgo. Die Firma heißt Brasseler, ihre Produkte allerdings sind weltweit bekannt unter dem Namen Komet. Das ruft manchmal Verwirrung hervor, weiß man auch in der Firmenzentrale am Trophagener Weg. Etwa auf Messen: Mal ist das Unternehmen im Katalog unter K (Komet), mal unter B (Brasseler) eingeordnet. Vor Ort will das Familienunternehmen mit einem neuen Schriftzug stärker unter dem Firmennamen auftreten.

„Es geht uns um die ,Marke‘ als Arbeitgeber", sagt Geschäftsführer Reinhard Hölscher, und um die Identifikation mit der Firma, von der das Gros der weltweit 1.200 Beschäftigten in Lemgo arbeitet. „Mit Brasseler verbinde ich traditionelle Werte." Die Produkte behalten den Namen Komet, aber regional soll das Familienunternehmen vermehrt den Namen der Gründer führen.

Dieser gehört von Anfang an fest zum Unternehmen, das 1923 von Peter Brasseler in Düsseldorf gegründet wurde. Bereits damals erhielten die medizinischen Instrumente den Markennamen Komet, der auch die Fassade des Lemgoer Firmensitzes ziert. Dort soll in Zukunft auch der Schriftzug „Brasseler." zu lesen sein – der blaue Punkt stellt den Bezug zum Komet-Logo her.

Denn mit dem Namen Komet könnten zwar Zahnärzte und Mediziner auf der ganzen Welt etwas anfangen, aber vor Ort kenne man das Unternehmen eben als Brasseler, sagt Personalchef Axel Redeker. Und unter diesem Namen will sich das Unternehmen als Arbeitgeber präsentieren, der sich zum Standort Lemgo und zur Tradition als Familienunternehmen bekennt. Der Vorsatz „Gebrüder" verschwindet, damit es etwas moderner wirkt.

Freitag geht der neue Schriftzug buchstäblich an den Start, dann nehmen 40 Mitarbeiter am AOK-Firmenlauf teil. Sie alle tragen blaue Shirts mit neuem Aufdruck. Stück für Stück soll der Schriftzug immer sichtbarer werden. Aber, beteuert Personalreferent Dietmar Reilard: „Wir bleiben die Gleichen."

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