Lemgoer Nils Lüpke ist bei Jugend forscht erfolgreich

Nadine Uphoff

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Der Lemgoer Nils Lüpke hat sein Projekt „IOT Box" auf der Messe „iENA" in Nürnberg vorgestellt. - © Stiftung „Jugend forscht“
Der Lemgoer Nils Lüpke hat sein Projekt „IOT Box" auf der Messe „iENA" in Nürnberg vorgestellt. (© Stiftung „Jugend forscht“)

Lemgo/Nürnberg. Intelligente Sprinkleranlage, digitaler Blindenstock und Internet der Dinge – die vier Preisträger von „Jugend forscht" haben ihre innovativen Erfindungen auf der internationalen Fachmesse „Ideen – Erfindungen – Neuheiten" (iENA) in Nürnberg präsentiert. Unter ihnen ist der Lemgoer Nils Lüpke.

Für ihn waren dies sehr interessante und intensive Tage mit sehr vielen Messebesuchern, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf Einladung von Jugend forscht hat der der 17-Jährige sein Projekt „IOT Box" mit anderen Mitstreitern auf der Erfindermesse vorgestellt.

IoT steht für „Internet of Things", zu Deutsch Internet der Dinge. Es erlaubt die Vernetzung von elektronischen Geräten im eigenen Zuhause. Schon heute bieten Hersteller IoT-fähige Haushaltsgeräte an, mit denen das Konzept realisiert werden kann. Um jedoch nicht zwingend neue Geräte kaufen zu müssen, entwickelte der Jungforscher ein System, mit dessen Hilfe herkömmliche Haushaltsgeräte zentral gesteuert werden, miteinander kommunizieren oder den Nutzer über Ereignisse informieren können. Zentral ist der auf Basis einer Datenbank programmierte IoT-Server, über den die Geräteverwaltung erfolgt. Für sein Projekt wurde Nils Lüpke beim Jugend forscht-Bundesfinale 2017 mit dem Preis des Bundespatenunternehmens ausgezeichnet.

„Die Präsentation von Forschungsprojekten bei der iENA hat seit vielen Jahren einen festen Platz im Kalender von Jugend forscht", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht. „Die Teilnahme an Messen ist für die jungen MINT-Talente immer eine hervorragende Gelegenheit, Feedback von Fachleuten und der breiten Öffentlichkeit zu erhalten, sich von aktuellen Innovationen inspirieren zu lassen und wertvolle Kontakte zu potenziellen Unterstützern oder Arbeitgebern zu knüpfen."

Bei den „iENA Junior-Awards" konnte Nils Lüpke mit seinem Projekt dann sogar eine Goldmedaille erlangen. Ein großer Erfolg für Nils, der sein Projekt über die letzten Monate weiterentwickelt und verbessert hat. Die drei anderen Preisträger von Jugend forscht waren Alexander Riebau (18) und Thorben Bartzsch (18) aus Goslar. Sie zeigten auf der iENA ihre intelligente Sprinkleranlage. Robin Lauerer (18) konstruierte mit „ARDU4BLI" eine digitale Alternative zum herkömmlichen Blindenstock.

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