Lemgoer Polizei rettet Hund aus überhitztem Auto

veröffentlicht

  • 0
Nur ein winziger Spalt des Autofensters war geöffnet, der Hund bekam offensichtlich kaum Luft. - © Themenfoto/picture alliance
Nur ein winziger Spalt des Autofensters war geöffnet, der Hund bekam offensichtlich kaum Luft. (© Themenfoto/picture alliance)

Lemgo. Zeugen alarmierten am Samstagmittag die Polizei, weil sie auf einen Hund in einem geparkten Wagen aufmerksam geworden waren. Das Tier war offensichtlich am Kollabieren. Der geparkte Ford stand auf dem Seitenstreifen der Bismarckstraße in praller Sonne. Im Koffer- /Gepäckraum der großen Limousine lag völlig apathisch ein großer Hund. Eine der Seitenscheiben des Autos war einen winzigen Spalt geöffnet.

Nachdem die hinzugerufenen Polizeibeamten vergebens versucht hatten den Fahrzeughalter zu erreichen, zerschlug ein Beamter ein kleines Seitenfenster und öffnete den Wagen. Beiden Beamten gelang es, den großen und schweren Hund aus dem Auto zu heben, um ihm ausreichend "Belüftung" zu verschaffen. Anwohner brachten Wasser für das Tier, das sich nach einer Weile erholte. Gegen die Autofahrerin ist ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet worden.

Die Polizei mahnt

Bei Sonneneinstrahlung erhöht sich die Innenraumtemperatur eines Fahrzeugs nach nur wenigen Minuten auf mindestens die doppelte Gradzahl. Es reicht  nicht aus, die Fenster einen spaltbreit zu öffnen, denn dadurch entsteht keine Luftzirkulation. Eine lebensgefährliche Überhitzung kann bereits nach kurzer Zeit erreicht werden. Das gilt sowohl für Menschen, insbesondere Kinder, als auch Tiere.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2018
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!