Bäumen am Lindenwall bleibt die Axt vorerst erspart

veröffentlicht

 - © Foto: Pavlustyk
(© Foto: Pavlustyk)

Lemgo (Rei). Galgenfrist: Der städtische Eigenbetrieb "Forst & Grün" wird die rund 80 Linden auf dem Wall zwischen Langenbrücker Tor und Regenstorplatz vorerst nicht fällen. Ein Grund: Die Anpflanzung von 80 Jungbäumen würde rund 120.000 Euro kosten. Geld, das die klamme Stadt so ohne Weiteres nicht aufbringen kann.

Hans-Friedrich Meiercord, Leiter von "Forst & Grün", geht aber davon aus, dass die Fällung nur aufgeschoben ist. "Vielleicht ist es in fünf Jahren soweit", sagt er. Die rund 150 Jahre alten Bäume sind zu einem Großteil krank. In der Vergangenheit mussten bereits 30 Linden aus Sicherheits­gründen entfernt werden – allein 9 im harten Winter 2010/2011. Mitarbeiter von "Forst & Grün" kontrollieren regelmäßig den Zustand der Bäume auf dem Wall.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.