Drei Schwerverletzte bei Unfall auf der Ostwestfalenstraße

Mazdafahrer aus Lage prallt in Auto einer Lemgoerin mit Baby

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Drei Personen sind bei einem schweren Unfall auf der Ostwestfalenstraße am Dienstag verletzt worden. - © Foto: Doris Lüdeking
Drei Personen sind bei einem schweren Unfall auf der Ostwestfalenstraße am Dienstag verletzt worden. (© Foto: Doris Lüdeking)
Mutter, Kind und Lagenser verletzt - © Lemgo
Mutter, Kind und Lagenser verletzt (© Lemgo)

Lemgo-Voßheide (kpa). Vermutlich weil er am Steuer eingeschlafen ist, hat ein 28-jähriger Lagenser gestern einen Unfall auf der Ostwestfalenstraße verursacht. Mit seinem Mazda stieß der Mann zwischen den Abfahrten Voßheide und Donop mit dem VW Touran einer 26-jährigen Lemgoerin zusammen.

Diese war auf der Ostwest­falenstraße Richtung Blomberg unterwegs. In ihrem silberfarbenen Auto saß nach Angaben von Polizeihauptkommissar Matthias König ihre etwa zwei Jahre alte Tochter. Beide wurden bei dem Unfall, der sich um etwa 14 Uhr ereignete, schwer verletzt und anschließend ins Klinikum Detmold gebracht.

Der 28-jährige Lagenser erlitt laut Angaben von König lebensgefährliche Verletzungen. Weil er in seinem Auto nach dem Zusammenstoß eingeklemmt war, mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit einer Rettungsschere das Dach des Mazda wegschneiden. Der Verletzte wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Bielefeld geflogen.

100 Kilometer pro Stunde darf an der Unfallstelle gefahren werden, sagte König. An dieser gebe es keine Bremsspuren, der 28-Jährige sei wohl ungebremst in den Gegenverkehr geraten, und die 26-Jährige habe keine Chance gehabt zu reagieren. Zwei Zeugen, die hinter den beiden Unfallbeteiligten gefahren sind, haben Erste Hilfe geleistet, so König. Und sie hätten beide angegeben, der Lagenser habe gesagt, er sei am Steuer eingeschlafen.

Den Crash ordnet Polizeihauptkommissar König in die schwerste Unfallkategorie ein. Wie hoch der materielle Schaden ist, lässt sich derzeit noch nicht einschätzen. Die Ostwestfalenstraße war während der Rettung und der Unfallaufnahme etwa zweieinhalb Stunden gesperrt.

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