Lemgoer macht Furore bei "Jugend forscht"

Tobias Schneider

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Erster Platz bei „Jugend forscht": Nils Lüpke präsentiert beim Landeswettbewerb in Leverkusen sein Projekt „IoT-Box". - © Bayer AGBild Verwertung: Nutzung mit Quellenvermerk für redaktionelle Beiträge über den Bayerkonzern gestattet. Die kommerzi
Erster Platz bei „Jugend forscht": Nils Lüpke präsentiert beim Landeswettbewerb in Leverkusen sein Projekt „IoT-Box". (© Bayer AGBild Verwertung: Nutzung mit Quellenvermerk für redaktionelle Beiträge über den Bayerkonzern gestattet. Die kommerzi)

Lemgo. Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht" der Bayer AG in Leverkusen ist ein junger Lemgoer ganz oben auf dem Treppchen gelandet. Der 16-jährige Nils Lüpke vom Engelbert-Kaempfer-Gymnasium (EKG) hat mit seinem Projekt „IoT Box" (Internet of things) den ersten Platz im Fachgebiet „Arbeitswelt" erreicht, wie seine Schule auf Anfrage bestätigte.

Bei „IoT Box" handelt es sich nach Angaben der Veranstalter um ein System zur Vernetzung elektronischer Heimgeräte. Basierend auf dem Konzept des „Internets der Dinge" programmierte Lüpke eine Software zur nachträglichen Verknüpfung vorhandener Geräte. Mittels App lassen sich Licht, Fernseher oder Waschmaschine künftig aus der Ferne steuern.

Beim diesjährigen Landeswettbewerb, der am Mittwoch im Baykomm Communication Center stattfand, präsentierten 79 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 47 Forschungsprojekte. Über das gute Abschneiden seines Schülers habe er sich sehr gefreut. Das Niveau in diesem Wettbewerb sei sehr hoch gewesen, berichtete EKG-Lehrer Dr. Jens Schulze, der Lüpke begleitete.

Jetzt geht's zum Bundesfinale

Mit dem ersten Platz im Landeswettbewerb hat sich der Zehntklässler für das Bundesfinale des „Jugend forscht"-Wettbewerbs qualifiziert, das vom 25. bis 28. Mai im fränkischen Erlangen stattfindet. Dort muss sich Nils Lübke mit zwölf weiteren Jungforschern aus ganz Deutschland messen. Die 13 Sieger auf Landesebene wurden im Beisein von NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) ausgezeichnet.

Darüber hinaus kann sich das EKG laut Schulze über einen weiteren Preis freuen: Der diesjährige, mit 700 Euro dotierte, Schulpreis ging ebenfalls nach Lemgo. Mit dieser Auszeichnung werden Schulen gewürdigt, die in der Arbeit mit technisch-naturwissenschaftlichen Fächern besonders aktiv sind, wie der Pädagoge erläuterte.

Nils Lüpke hatte sich für den Landeswettbewerb durch seinen ersten Platz im Regionalwettbewerb „Jugend forscht" qualifiziert, der im Februar in Herford über die Bühne gegangen war. Seitdem habe sein Schüler das Projekt noch deutlich weiterentwickelt, berichtet der Lehrer. So sei jetzt zum Beispiel auch eine Sprachsteuerung von Funktionen möglich.

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