Neue Räume im Keller der Leopoldshöher Grundschule Nord

Thomas Dohna

  • 0
Wegen der Raumnot, soll im Kellertrakt Platz geschaffen werden. - © Symbolbild: Pixabay
Wegen der Raumnot, soll im Kellertrakt Platz geschaffen werden. (© Symbolbild: Pixabay)

Leopoldshöhe. Mehr Platz für die Offenen Ganztagsgruppen: Im Keller eines Traktes der Leopoldshöher Grundschule Nord sollen Räume hergerichtet werden. Bisher werden die von der benachbarten Felix-Fechenbach-Gesamtschule genutzt.

Die Lösung im Raumkonflikt hatte Bürgermeister Gerhard Schemmel während der jüngsten Ratssitzung verkündet. Zum Konflikt war es überhaupt erst gekommen, weil mehr Kinder für die OGS angemeldet worden sind, als im vergangenen Jahr.

Außerdem meldete die Grundschule Nord so viele Anmeldungen, dass sie eine vierte Eingangsklasse bilden muss. Damit benötigt die Schule einen der Klassenräume, den die Gemeinde im vergangenen Jahr zum OGS-Raum umgestaltet hat, erklärt Schulleiterin Cornelia Schmidt.

Stattdessen soll ein Teil der OGS-Gruppen in einen Kellertrakt umziehen. Dort gibt es unter anderem eine Küche, aber auch einen Technikraum und eine Mofawerkstatt, die bisher von der Felix-Fechenbach-Gesamtschule (FFG) genutzt werden. Nach Angaben des Schulleiters der FFG, Manfred Kurtz, wird die Mofawerkstatt umziehen und der Technikraum aufgelöst.

Die Verwaltung habe nach übereinstimmenden Angaben der beiden Schulleiter zunächst eine andere Lösung bevorzugt, sei dann aber auf den Vorschlag der beiden zurückgekommen.

Zudem gab es die Überlegung, in der Mensa einen Nebenraum für die OGS-Kinder zu reservieren. Dies hätte nach Angaben von Schulleiterin Schmidt zur Folge, dass wieder alle OGS-Kinder in der Grundschule zu Mittag essen könnten. Denn seit Beginn des Schuljahres nehmen die Kinder des ersten Jahrgangs ihr Essen in der Mensa der Gesamtschule ein.

Schulleiterin Cornelia Schmidt betont im LZ-Gespräch, ihr sei zugesagt worden, dass der gesamte Kellertrakt renoviert und falls nötig auch umgebaut werde. Der Zugang von außen – bislang ein Garagentor – werde durch eine Tür mit Fenstern ersetzt. Außerdem würden Fenster erneuert und die bisherige Mofawerkstatt zu einem vollwertigen Raum umgestaltet.

Elternvertreter, die nach eigenen Angaben an den Gesprächen nicht beteiligt gewesen sind, lehnen die Kellerlösung sowie weitere Provisorien hingegen ab. Sie fordern eine grundsätzliche Lösung für die Raummisere.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!