Haushalt 2017: In Leopoldshöhe fließt Geld in den Straßenbau

Thomas Dohna

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Muss saniert werden: Die Brücke in Dahlhausen. Dafür sind von der Gemeinde Leopoldshöhe in diesem Jahr 50.000 Euro und im nächsten Jahr 100.000 Euro als Ausgabe geplant. - © Thomas Dohna
Muss saniert werden: Die Brücke in Dahlhausen. Dafür sind von der Gemeinde Leopoldshöhe in diesem Jahr 50.000 Euro und im nächsten Jahr 100.000 Euro als Ausgabe geplant. (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe. Rund 650.000 Euro kann die Gemeinde Leopoldshöhe für die Sanierung und den Neubau von Straßen und Straßenbeleuchtung im laufenden Jahr ausgeben. Das sieht zumindest der Haushalt vor. Im Entwurf zum Haushaltplan waren ursprünglich noch 940.000 Euro vorgesehen gewesen. Durch die Verschiebung von Haushaltsmitteln für die Sanierung von Straßen in der sogenannten VDK-Siedlung in Nienhagen auf das Jahr 2018 hat sich nun die Reduzierung ergeben.

Verschoben wird auch die Finanzierung weiterer Straßen: Der erstmalige Ausbau der Straßen Holzkamp und südlicher Kastanienweg ist nun für 2020 und später geplant. Auch in diesem Zusammenhang hatte es Diskussionen mit den Anwohnern gegeben. Zurzeit läuft eine rechtliche Prüfung, wie der geplante Ausbau mit den Anliegern abgerechnet werden kann. Dabei geht es um 250.000 Euro, die von den Bewohnern zu 90 Prozent zu tragen sind.

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Beteiligung

Nach dem Kommunalabgabegesetz können Anlieger an den Sanierungskosten ihrer Straße beteiligt werden. Die Höhe der Beteiligung legt die Kommune fest. Sie variiert je nachdem, ob es sich um eine Haupterschließungsstraße oder eine reine Anliegerstraße handelt.

Den Ausbau der Apfelstraße im Ortsteil Leopoldshöhe hat der Rat mit dem Beschluss des Haushaltes ebenfalls verschoben: von 2018 auf 2020. Hierfür sind insgesamt 92.000 Euro vorgesehen.

Saniert werden dagegen die Straßen Kinnheide und Berkenbruch in Bechterdissen. Für die Straßenbaumaßnahmen plant die Gemeinde 225.000 Euro ein. Der Endausbau des Stichweges an der Straße Am Pansbach läuft ebenfalls in diesem Jahr und soll 50.000 Euro kosten.

Für Straßenreparaturen und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik setzt die Gemeinde 435.000 Euro an. Davon sollen in diesem Jahr 150.000 Euro für LED-Leuchten ausgegeben werden - im kommenden Jahr noch einmal 415.000 Euro.

Auch an zwei weiteren Stellen hat die Gemeinde Mittel für die Straßenbeleuchtung eingeplant: Am Ende der Lageschen Straße im Ortsteil Leopoldshöhe sollen für 28.000 Euro neue Lampen angeschafft werden.

Außerdem stehen die ersten Veränderungen der Straßenbeleuchtungen durch den Neubau der B 66 in Asemissen an. Hierfür sind 15.000 Euro vorgesehen. Zudem sind 15.000 Euro für Reparaturen an Leuchten angedacht.

In Asemissen soll weiterhin für 35.000 Euro ein Teil des Radwegs Rotdornweg erneuert werden. Auf dem Sauerländer Weg in Nienhagen soll es für 55.000 Euro eine neue Fahrbahndecke geben. Am Schuckenteichweg soll für 35.000 Euro eine Böschung gesichert werden. Für kleinere Reparaturen sind weitere 50.000 Euro vorgesehen.

In Dahlhausen muss die Gemeinde zudem eine Brücke sanieren. In diesem Jahr sind dafür 50.000 Euro eingeplant - im kommenden Jahr noch einmal 100.000 Euro.

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