Ein Plan für Leopoldhöhes Filetstück

Thomas Dohna

  • 0
Wird bebaut: Der Hochbau- und Planungsausschuss hat den Entwurf eines Bebauungsplans für das Gebiet um die ehemalige Gärtnerei Kerker beschlossen. - © Thomas Dohna
Wird bebaut: Der Hochbau- und Planungsausschuss hat den Entwurf eines Bebauungsplans für das Gebiet um die ehemalige Gärtnerei Kerker beschlossen. (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe . Der Bebauungsplan für das Gelände rund um die ehemalige Gärtnerei Kerker ist im Entwurf unter Dach und Fach: Der Hochbau- und Planungsausschuss stimmte ihm einhellig zu.

Es habe konstruktive Gespräche mit den Investoren gegeben, sagte der Leiter des Fachbereiches Bauen, Dirk Puchert-Blöbaum, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses. Zwei Entwürfe hatte die Verwaltung für die als Filetstück bezeichnete Fläche vorgelegt, die sich vor allem in der Lage der Erschließungsstraße unterscheiden.

Die Zufahrt von der Hauptstraße aus liegt in einem Entwurf einige Meter südlicher als im anderen. Sie wird die Hauptstraße mit der Neuen Straße verbinden.

In den Gesprächen einigten sich Investoren und Verwaltung auf die südliche Variante. Die Investoren stimmten der Sicherung von Leitungsrechten zu. Im südlichen Bereich des Geländes soll eine Produktionshalle entstehen. Für die Anlieferung sollen die Lastwagen auf das Gelände der Halle fahren müssen und dürfen nicht auf der Schuckenteichstraße entladen, weil so An- und Abfahrt zur Feuerwache gefährdet wären.

An der Front der Halle zur Hauptstraße soll ein gestalterisch ansprechender Anbau geschaffen werden, um den Ortseingang gegenüber der Tankstelle ansprechender zu gestalten. Das habe der Investor zugesagt, berichtete Puchert-Blöbaum.

Die Planer berücksichtigten die Lärmentwicklung auf dem Gelände. Unter anderem ist im Entwurf eine Emissionsschutzfläche vorgesehen, auf der nicht gebaut werden darf. Seit 2009 liegt dazu ein Lärmgutachten zum gesamten Gebiet einschließlich Sägewerk vor.

Bürger und Behörden haben nun zwei Mal die Möglichkeit, sich zum Plan zu äußern. Die Anregungen und Bedenken werden ausgewertet und gegebenenfalls in den Plan eingearbeitet. Im weiteren Verfahren wird noch die Erarbeitung eines Umweltberichtes notwendig.

Die vom Rat beschlossene Veränderungssperre ist rechtskräftig und gilt weiter für zunächst zwei Jahre. Dennoch können Bauvorhaben, die der Planung nicht entgegenstehen, genehmigt werden.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!