Höhere Steuerabgaben für gefährliche Hunde in Leopoldshöhe

Thomas Dohna

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Symbolbild Steuererhühung - © Pixabay
Symbolbild Steuererhühung (© Pixabay)
Leopoldshöhe. Nach Jahren ohne Erhöhung sollen die Sätze für die Vergnügungs- und die Hundesteuer steigen. Das sehen Vorschläge der Verwaltung für die kommende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vor.

Kämmerer Uwe Aust scheint dem Grundsatz „Kleinvieh macht auch Mist" zu folgen. Die Anhebung und Neuordnung der Hundesteuer soll jährlich rund 7000 Euro in die Gemeindekasse tröpfeln lassen.

Für jeden Hund müssen die Besitzer zahlen. Bislang unterschied die Hundesteuersatzung nur, ob ein oder mehrere Hunde in einem Haushalt gehalten werden. Nun kommen Kategorien für gefährliche Hunde hinzu. Für nicht-gefährliche Hunde will die Gemeinde ab dem neuen Jahr zwischen 8,3 und 19 Prozent mehr Steuern einnehmen. Wer einen Hund hat, soll in Zukunft 65 Euro, statt bisher 60 Euro pro Jahr, zahlen müssen. Zwei Hunde kosten 80 statt 72 Euro pro Tier. Wer mehr als zwei Hunde besitzt, soll 100 statt 84 Euro pro Tier zahlen.

Deutlich teurer wird es für Besitzer von als gefährlich eingestuften Hunden wie Pitbull-Terrier, Mastiff oder Rottweiler. Dafür sollen ab Januar 300 statt 60 Euro fällig werden, bei zwei und mehr Tieren 425 Euro pro Tier. Für diese Tiere gibt es auch keine Steuerbefreiung mehr, selbst wenn der Besitzer das Tier aus einem Tierheim hat oder eine hilflose Person im Sinne der Satzung ist.
Mehr Geld will die Gemeinde auch von den Betreibern von Glücksspielautomaten haben. Bisher lag der Satz auf den Erlös bei zehn Prozent. Der soll auf 17 Prozent angehoben werden. Aust rechnet mit Mehreinnahmen von 14.500 Euro pro Jahr.

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