Kreisel-Idee für die Heeper Straße findet Zustimmung

Thomas Dohna

  • 0
Gefährlich: An der Einmündung des Grenzweges auf die Heeper Straße gibt es immer wieder gefährliche Situationen. Unter anderem wird das Stoppschild immer wieder missachtet. Die sollen auf Wunsch der Leopoldshöher Politik nun entschärft werden. Foto: Thomas Dohna - © Thomas Dohna
Gefährlich: An der Einmündung des Grenzweges auf die Heeper Straße gibt es immer wieder gefährliche Situationen. Unter anderem wird das Stoppschild immer wieder missachtet. Die sollen auf Wunsch der Leopoldshöher Politik nun entschärft werden. Foto: Thomas Dohna (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe-Bechterdissen. Die Verkehrssituation an der Einmündung des Grenzweges auf die Heeper Straße ist knifflig. Richtig schwere Unfälle gibt es dort nach Angaben der Polizei zwar kaum. Anwohner beobachten allerdings viele gefährliche Situationen. Die CDU-Ratsfraktion hat die Sorgen aufgenommen und im Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr einen Antrag auf den Bau eines Kreisverkehrs gestellt. Der Ausschuss befürwortet die Idee.

Der Bechterdisser Michael Berg begründete den Antrag seiner Fraktion. Das Stoppschild am Grenzweg werde ständig ignoriert. Die auf die Heeper Straße aufgemalte schraffierte Fläche werde ständig überfahren. Bei Tempomessungen per Display würden auch schon mal dreistellige Werte angezeigt.

Andreas Brinkmann (SPD) begrüßte den Vorschlag der CDU. Seiner Partei gehe er aber nicht weit genug. Für die Stelle müsse auch wegen der geplanten Bebauung auf dem Fillies-Gelände und der Fläche an der Ecke Grenzweg / Heeper Straße ein Verkehrskonzept her. Für die Grünen stimmte Helga Bode der Analyse der Verkehrsverhältnisse dort zu. Es werde zu schnell gefahren, es müsse baulich etwas getan werden.

Axel Meckelmann, Vorsitzender der CDU-Fraktion, betonte, dass sich seine Fraktion nicht an dem Kreisel verhake. Wer aber den Zebrastreifen dort nutzen wolle, habe keine Chance, über die Straße zu kommen. Er selbst habe nur positive Rückmeldungen zum neuen Kreisverkehr an der Windwehe bekommen. Gerade die ortsansässigen Speditionen begrüßten ihn. Am Grenzweg habe die Gemeinde jetzt noch die Möglichkeit zu planen, denn sobald die Bebauung dort verwirklicht sei, werde es dort Chaos geben.

Jürgen Hachmeister, Vorsitzender der Grünen-Fraktion, forderte die Verwaltung auf, möglichst schnell Kontakt zur Kreisverwaltung aufzunehmen. Schon in der nächsten Sitzung des Kreis-Betriebsausschusses müsse die Sache vorliegen.

Dirk Puchert-Blöbaum, Leiter des Fachbereiches Bauen in der Gemeindeverwaltung, forderte die Leopoldshöher Mitglieder des Betriebsausschusses Straßen des Kreistages auf, dort für die Veränderung der Verkehrssituation auf der Heeper Straße aktiv zu werden. Hachmeister und Hermann Graf von der Schulenburg (FDP) sind dort Mitglied.

Die Gemeinde habe die Kreisverwaltung schon über den Antrag der CDU informiert. Jürgen Taron, Fachbereichsleiter Ordnung, kündigte erste Maßnahmen an. Es werde an der Heeper Straße eine stationäre Geschwindigkeitsanzeige ähnlich der im Ortskern Leopoldshöhe geben. Außerdem werde Tempo 30 in Höhe der Kindertagesstätte Bobes Feld angeordnet.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2018
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!