Leopoldshöher Gemeinderat bebaut Spielplatz an der Uhlandstraße

Thomas Dohna

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Die Fläche an der Uhlandstraße soll bebaut werden. Das kritisieren die Anwohner. - © Foto: Thomas Dohna
Die Fläche an der Uhlandstraße soll bebaut werden. Das kritisieren die Anwohner. (© Foto: Thomas Dohna)

Leopoldshöhe-Greste. Auf einem kleinen Gelände an der Uhlandstraße soll der bestehende Spielplatz aufgelöst werden. Das hat der Gemeinderat Leopoldshöhe gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen beschlossen.

Zuvor hatte es Proteste gegen die Auflösung des Spielplatzes gegeben. Die schlugen sich auch in den Einwendungen einiger Anlieger gegen die Änderung des Bebauungsplans Mackenbrede nieder. Sie halten den Spielplatz für notwendig und verweisen darauf, dass die von der Verwaltung als Ausweichmöglichkeit angegebenen Plätze von kleinen Kindern allein nicht erreichbar seien.

Entweder weil sie – wie der Mehrgenerationenspielplatz – zu weit entfernt oder – wie der Spielplatz Grabbestraße – nur über die gut und oft schnell befahrene Waldstraße zu erreichen sind. Autofahrer würden die Straße gern als Abkürzungsstrecke nutzen.

Alle diese Einwendungen wies der Rat mit seinem Beschluss zurück. Auch der Hinweis, dass zurzeit ein Spielplatzkonzept erarbeitet wird und man so lange auf die Schließung des Platzes verzichten solle, verfing bei der Ratsmehrheit nicht. Weniger umstritten waren die übrigen Themen.

Der Gesamtabschluss für das Jahr 2015 war schon im Rechnungsprüfungs- und Bilanzausschuss ausführlich dargestellt worden. Gut drei Millionen Euro Fehlbetrag erwirtschafteten die Gemeinde und ihre Eigenbetriebe in jenem Jahr.

Die Abschlüsse für die Jahre 2011 bis 2014 werden im Paket vom Bürgermeister bestätigt und müssen dem Abschluss für 2015 beigefügt werden. Außerdem wählten die Ratsmitglieder einstimmig die Schöffen für die Gerichte im Bezirk Detmold.

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