Erhebung zur Mobilität

Gute Noten für die Straßen

veröffentlicht

Leopoldshöhe (rad). Die Menschen sind mit dem Verkehrsangebot in Leopoldshöhe überdurchschnittlich zufrieden. Bei den Bewertungen der "Verkehrssysteme" für Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und beim Bus-und-Bahn-Angebot gab es für Leopoldshöhe bessere Noten als im Kreisdurchschnitt.

Das geht aus der Mobilitätserhebung des Kreises Lippe hervor, die im Januar vorgestellt wurde. An der Befragung haben kreisweit etwa 7.500 Menschen teilgenommen. Ausgewertet hat die Zahlen das Gutachterbüro "Planersocietät" aus Dortmund.

Die Verkehrssituation für Autofahrer erhielt in Leopoldshöhe die Schulnote 2,0, die vergleichsweise deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 2,4 liegt. Die Situation für Fußgänger bekam die Note 2,2 (Schnitt: 2,3), das Angebot für Radfahrer erhielt die Note 2,4 (Schnitt: 2,6). Die schlechteste Note erhielten mit 2,9 Bus und Bahn (Schnitt: 3,2).

Die Erhebung untermauert außerdem erneut, dass Leopoldshöhe und Bielefeld eng verbunden sind - auch auf dem Gebiet des Verkehrs: So hat die Gemeinde die intensivsten "räumlichen Verkehrsbeziehungen" mit der Großstadt. 14.200 Wege, die Leopoldshöher zurücklegen, führen sie werktags nach Bielefeld. Es folgen Oerlinghausen mit 6.300 zurückgelegten Wegen und Bad Salzuflen (4.000). Nur 45 Prozent der Wege legen die Leopoldshöher innerhalb ihrer Gemeinde zurück. Zum Vergleich: Die Detmolder kommen auf 76 Prozent.

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