Weitere Diskussion um Markierungen auf der Ortsdurchfahrt Asemissen

Termin vor Ort soll Klärung bringen

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Leopoldshöhe (mib). Die Diskussionen über die Markierungen auf der Ortsdurchfahrt Asemissen (L751) reißen nicht ab. Die SPD-Fraktion hat einen Antrag an den Landesbetrieb Straßen.NRW gestellt. Sie fordert, dass die Markierungen wieder entfernt oder Korrekturen vorgenommen werden.

Die Verwaltung wird den Antrag zur Kenntnisnahme an den Landesbetrieb als Straßenbaulastträger weiterleiten, so Fachbereichsleiter Jürgen Taron im Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr. Während der nächsten Sitzung wird sich der Ausschuss mit dem Antrag befassen. Zuvor regte Manfred Burkamp (SPD) an, einen Ortstermin einzuberaumen. Am besten sollten die Mitglieder mit dem Fahrrad kommen. Das sei wohl zu viel verlangt, meinte hingegen Ausschussvorsitzender Siegfried Habicht (CDU). Jeder könne die Strecke ja allein abradeln.

Statt des Ortstermins mit dem gesamten Ausschuss schlug Jürgen Taron eine Alternative vor, die Zustimmung fand: Vertreter vom Landesbetrieb und vom Kreisstraßenverkehrsamt werden eingeladen, um die Hauptstraße mit Fraktionsabordnungen in Augenschein zu nehmen. Taron bemüht sich jetzt um einen Termin - möglichst vor der Sitzung.

Die SPD-Fraktion kritisiert in ihrem Antrag, dass die Führung der Radfahrer extrem unübersichtlich und uneinheitlich sei. Die Markierungen entsprächen nicht überall den rechtlichen Vorgaben. Sie fordert, dass der alte Zustand wieder hergestellt wird oder die Markierungen gemäß der einschlägigen Rechtssprechung korrigiert werden. Würde weder das eine noch das andere getan, sollte der Landesbetrieb Grundstücke erwerben, damit die Fahrbahn so verbreitert werden kann, dass sie den Rechtsvorschriften entspricht.

"Ich bin heilfroh, wenn solche Markierungen da sind", brach Jürgen Hachmeister in der Sitzung des Fachausschusses eine Lanze für die neue Fahrbahnaufteilung. Die Radler seien auf dem Schutzstreifen viel sicherer aufgehoben als auf dem Gehweg. Der Grünen-Fraktionschef, selbst Vielradler, plädierte dafür, zunächst den Sommer und die weiteren Erfahrungen abzuwarten. Der Ausschuss könnte das Thema danach noch einmal aufgreifen.

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