Naturschutzbund Leopoldshöhe hat nichts gegen Winterfütterung

Grüne Vielfalt im Garten bietet Vögeln Nahrung

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Eine männliche Amsel lässt es sich am Futterspender gut gehen. Bedrohte Arten profitieren jedoch am meisten von einem abwechslungsreich gestalteten Garten, sagt Ewald Thies vom Naturschutzbund.  - © Foto: Privat
Eine männliche Amsel lässt es sich am Futterspender gut gehen. Bedrohte Arten profitieren jedoch am meisten von einem abwechslungsreich gestalteten Garten, sagt Ewald Thies vom Naturschutzbund.  (© Foto: Privat)

Leopoldshöhe (rad). Vögel im Winter zu füttern - dagegen hat der Vorsitzende des Naturschutzbundes Leopoldshöhe nichts einzuwenden. Damit könne der Rückgang gefährdeter Vogelarten aber nicht gestoppt werden, weist Ewald Thies hin.

Er appelliert, die Gärten biologisch vielfältiger zu gestalten. Vor allem Sträucher und Bäume, die blühen, seien wichtig. Weil sie Beeren tragen und Insekten anziehen und Vögeln eine wichtige Nahrungsgrundlage bieten.

Auf das Vogelfüttern müsse man nicht verzichten, allerdings werde damit die natürliche Auslese unterbrochen, weil so auch kranke und schwache Tiere durchgefüttert würden.


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