Platz bleibt unbeleuchtet Ausschussmehrheit lehnt Flutlicht ab

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Leopoldshöhe (rad). Die Sportler des TuS Asemissen müssen vorerst ohne Licht auf ihrem Rasenplatz auskommen. Im Haupt- und Finanzausschuss fand sich keine Mehrheit für den Antrag des Vereins, den Trainingsplatz an der Waldstraße mit Flutlicht auszustatten. Das hätte 58.000 Euro gekostet.

Diese Mittel waren zwar schon im Haushaltsplanentwurf vorgesehen, doch eine Mehrheit aus CDU, Grünen und FDP sorgte gegen die Stimmen der SPD dafür, dass das Vorhaben zumindest in diesem Jahr nicht realisiert wird. Klaus Fiedler (CDU) verwies auf die schwierige Finanzlage der Gemeinde: In einer Situation, "in der wir über Gebührenerhöhungen reden", seien Ausgaben in dieser Höhe für Flutlicht nicht machbar. Er verwies darauf, dass es bereits vier beleuchtete Plätze in der Gemeinde gebe. In den vergangenen Jahren sei außerdem einiges in die Sportanlagen investiert worden, betonte Fiedler.

Der TuS Asemissen hatte angeführt, dass der Rasenplatz wegen der Vielzahl von Mannschaften dringend als Trainingsgelände und als zweite Fläche für Meisterschaftsspiele gebraucht werde. Sechs Seniorenmannschaften und eine A-Jugend-Mannschaft könnten nicht vor 19 Uhr trainieren. Deshalb sei eine Flutlichtanlage notwendig. Bürgermeister Schemmel wies darauf hin, dass dies jedoch wohl auch die Installation von Ballfangzäunen nach sich ziehen würde.

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