Rischenauer kritisieren Raserei vor der Grundschule

Guntmar Wolff

  • 2
Verkehrssicherheit: Auf Höhe der Grundschule Rischenau (rechts) wird offenbar zu schnell gefahren. - © Guntmar Wolff
Verkehrssicherheit: Auf Höhe der Grundschule Rischenau (rechts) wird offenbar zu schnell gefahren. (© Guntmar Wolff)

Lügde-Rischenau. Die Rischenauer hängen an ihrer Grundschule. Sie sind stolz auf sie und froh, dass es sie nach wie vor gibt. Und das wird aus ihrer Sicht hoffentlich noch lange der Fall sein, wie sie im Rahmen der Veranstaltung „Lippe hautnah" von LZ und Radio Lippe betonten. Sie machen sich allerdings große Sorgen um die Verkehrssicherheit im Bereich der Grundschule.

Das ist der dritte kritische Punkt neben der Situation am Ortseingang aus Richtung Schwalenberg und dem Kreuzungsbereich Haupt-/Poststraße. „Auch auf Höhe der Grundschule wird einfach viel zu schnell gefahren", bestätigt Ortsbürgermeister Dieter Diekmeier. Dagmar Schultz, Leiterin der Grundschule, kennt das Problem ebenfalls. „Ich bin zwar morgens mit die Erste an der Schule, wenn nur wenig Verkehr da ist", erklärt sie im Gespräch mit der LZ. Allerdings wisse sie, dass man gerade ortseinwärts, wo die Straße abschüssig ist, schnell 50 Stundenkilometer, anstatt der vorgeschriebenen 30 Stundenkilometer fährt.

Von der Idee einiger Rischenauer, Fahrbahnschwellen zu installieren, hält sie zwar viel. Dagmar Schultz schlägt jedoch vor, zuerst einmal Kinderfiguren am Fahrbahnrand aufzustellen. „Das ist erstens kostengünstiger, und zweitens wäre es eine Möglichkeit, um Verkehrsteilnehmer dazu zu bringen, von sich aus langsamer zu fahren", erklärt die Schulleiterin. Dieser Vorschlag stößt bei Kathrin Buhr, Leiterin des Fachbereichs Ordnung der Verwaltung in Lügde auf offene Ohren. Als sie im Gespräch mit der LZ von der Idee der Schulleiterin erfährt, entfährt ihr spontan: „Die Idee finde ich super!" Buhr wird nach eigenem Bekunden die Anregung direkt weiter an den Fachbereich geben, um zu prüfen, „was möglich ist".

Die Polizei selber zeigt sich bezüglich von Geschwindigkeitsmessungen sensibilisiert. „Grundsätzlich ist das machbar", erklärt Claudia David, Polizeibeamtin der Blomberger Wache. „Wir werden schauen, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten machen können, um die Verkehrssituation zu beruhigen", verspricht David.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

2 Kommentare
2 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!