Entlastung 
für Lügder Haushalte

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Lügde (dk). Erfreuliche Nachricht aus dem Stadtrat: Verschiedene Gebühren in Lügde werden 2018 sinken. Ein durchschnittlicher Haushalt spart unterm Strich gut 90 Euro im Jahr, hieß es. Dazu ging es in der Sitzung im Rathaus um das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK).

Zu den Gebühren: Lügde ist beim Wasserpreis ein teures Pflaster. Für dieses Jahr wurde die Gebühr zwar gesenkt, die liegt mit 1,94 Euro pro Kubikmeter aber immer noch deutlich über Bad Pyrmont (2016: 1,55 Euro/cbm) und dem Durchschnitt im Kreis Lippe (2016: 1,47 Euro/cbm). 2018 geht der Lügder Wasserpreis weiter auf 1,84 Euro/cbm herunter. Dazu sinken die Abfall- und die Schmutzwassergebühren, während die Regenwassergebühr von 0,43 auf 0,53 Euro pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche angehoben wird. Auch die Straßenreinigungsgebühr steigt leicht. Unterm Strich, so errechnete Kämmerer Hans-Jürgen Wigge, wird ein Musterhaushalt 2018 in Lügde um 93,84 Euro entlastet. Alle Beschlüsse zu den Gebühren fielen einstimmig.

Ebenfalls einmütig hat der Stadtrat den Antrag zum Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) auf den Weg gebracht, so dass jetzt Hoffnung auf Förderung von Projekten besteht. Dirk Puche von der „Northeim Planungsgruppe“ hatte noch einmal die wesentlichen Inhalte der IKEK-Veranstaltungen des Jahres zusammengefasst, an denen sich auch Lügder Bürger beteiligt hatten. In einer Stärken-Schwächen-Analyse der neun Ortsteile und der Kernstadt wurden die Möglichkeiten, aber auch die Risiken der Entwicklung der Großgemeinde bis 2030 aufgezeigt. Die Ergebnisse sind Gegenstand des Antrags, den das Planungsbüro bereits zum 31. Oktober bei der Bezirksregierung eingereicht hat. Wenn die Genehmigung aus Detmold vorliegt, kann unter Regie einer Steuerungsgruppe in die Projektarbeit eingestiegen werden, an der die Bevölkerung wieder beteiligt wird.

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