Lügde bekommt 500.000 Euro Fördergeld

Weitere Projekte der Innenstadtgestaltung sind gesichert

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Anke Recklies übergibt an Heinz Reker (Mitte) und Günter Loges den gewichtigen Förderbescheid. - © Foto: Blum
Anke Recklies übergibt an Heinz Reker (Mitte) und Günter Loges den gewichtigen Förderbescheid. (© Foto: Blum)

Lügde (jub). "Lügde 2015" verläuft weiterhin nach Plan: Den neuesten Bewilligungsbescheid über Fördermittel von mehr als 500.000 Euro hat Anke Recklies von der Bezirksregierung Detmold persönlich im Rathaus vorbeigebracht.

Seit mehr als sieben Jahren folgt in Lügde Großbaustelle auf Großbaustelle. Alle Maßnahmen stehen im Zeichen des Stadtentwicklungskonzeptes "Lügde 2015", mit dem die Planer ihrer Heimatstadt neues Leben einhauchen wollen. Neben Herzblut, Leidenschaft und kreativen Ideen brauchen die Lügder dafür vor allem eines - jede Menge Geld.

Damit das in Form von Fördermitteln kontinuierlich weitersprudelt, steht die Verwaltung im stetigen Kontakt mit der Bezirksregierung, wo die Mittel aus dem Städtebaufördertopf von Bund und Land beantragt werden müssen. Den neuesten Bewilligungsbescheid über ein Maßnahmenvolumen von rund 535.000 Euro gab es nun von Anke Recklies, Abteilungsdirektorin für regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht sowie Wirtschaft.

"Man kann schon von einer großartigen Leistung sprechen. Das, was Verwaltung und Politik hier leisten, ist kein Selbstläufer. Die Begeisterung für das Gesamtprojekt ist deutlich zu spüren - der Bürger wird mitgenommen und eingebunden", lobte Anke Recklies während des Spazierganges durch die momentan im Bau befindliche Mittlere Straße.

Vorher hatte Bauamtsleiter Günter Loges die Abteilungsdirektorin im Rathaus über das rund sechs Millionen teure Gesamtprojekt "Lügde 2015" und den Stand der einzelnen Bausteine informiert. Mit den jetzt bewilligten Fördergeldern sollen unter anderem das Mobiliar und die Beleuchtung der neuen Ortsdurchfahrt finanziert werden. Ein großer Teil ist außerdem für den Bereich der Brückenstraße vorgesehen, der nach dem Winter in Angriff genommen werden soll.

"Einen Teil werden wir auch für das Programm ,Kern - gesund’ verwenden, mit dem wir das private Engagement im Bereich der Leerstände und bestehenden historischen Gebäude fördern wollen. Dazu gehören auch Aktivitäten für das Projekt ,Marienhöfe’", erklärte Günter Loges. Nach der Fertigstellung der Mittleren Straße geht es also in der Altstadt Anfang nächsten Jahres in puncto Baustelle nahtlos weiter.

Dann steht die Umgestaltung des Lügder Markt- und Kirchplatzes auf dem Programm. "Den entsprechenden Förderantrag haben wir natürlich auch schon eingereicht - den dürfen sie dann auch gerne wieder persönlich vorbeibringen", scherzte Bürgermeister Heinz Reker in Richtung Anke Recklies.

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