Rolf Tiemeyer ist neuer Chef auf dem Oerlinghauser Flugplatz

56-jähriger Bad Oeynhauser hat als Nachfolger von Georg Hemkendreis seine Arbeit aufgenommen

Karin Prignitz

  • 0
Nachfolger gefunden: Georg Hemkendreis (links) übergibt die Schlüssel an Rolf Tiemeyer. Der 56-Jährige hat ab sofort alles im Blick, was mit dem Segelflugplatz Oerlinghausen zu tun hat. - © Karin Prignitz
Nachfolger gefunden: Georg Hemkendreis (links) übergibt die Schlüssel an Rolf Tiemeyer. Der 56-Jährige hat ab sofort alles im Blick, was mit dem Segelflugplatz Oerlinghausen zu tun hat. (© Karin Prignitz)

Oerlinghausen. Georg Hemkendreis nimmt Abschied als Geschäftsführer des Oerlinghauser Flugplatzes. Nachfolger ist Rolf Tiemeyer. Um die Verlegung des Campingplatzes auf dem Gelände kümmert sich aber noch der bisherige Chef.

Zehn Jahre lang war Georg Hemkendreis nebenberuflich Geschäftsführer der Flugplatzgemeinschaft Oerlinghausen (FGOe). Nach dem Neubau der Segelflugschule übernahm er den Posten im Jahr 2000 hauptberuflich und in Vollzeit. Vieles hat sich seither verändert. Der Platz hat sich zum Luftsportzentrum gewandelt. Seit dem 1. Juli mit einem neuen Mann an der Spitze.

Information
Zweites neues Gesicht

Einen neuen Leiter hat auch die Segelflugschule: Seit dem 1. Juni zieht Stephan Olessak dort die Fäden. Der 53-Jährige war bislang unter anderem Leiter der Jugendbildungsstätte „Haus der Luftsportjugend“ in Laucha. Olessak ist Fluglehrer für Segelflug/Segelkunstflug und Motorsegler.

15 Bewerber hatte es gegeben, fünf kamen in die engere Auswahl. Der Vorstand der FGOe entschied sich für Rolf Tiemeyer. „Seine Kompetenz und seine Erfahrungen haben uns überzeugt“, betonen die Vorstandsmitglieder. Rolf Tiemeyer verfügt über 30 Jahre unternehmerische und fliegerische Erfahrung.

Der 56-jährige Bad Oeynhauser war Firmengründer und 28 Jahre lang Geschäftsführer eines aluminiumverarbeitenden Unternehmens. Vor 30 Jahren hatte er seinen ersten Start mit einem Segelflugzeug – auf dem Segelflugplatz Oerlinghausen. Zuletzt war Tiemeyer als stellvertretender Geschäftsführer am Verkehrslandeplatz Porta Westfalica beschäftigt.

Nun leitet er das kleine Unternehmen des Luftsportzentrums und kann außerdem seinen Sachverstand beim Thema Fliegen einbringen. Vor allem möchte er die bisherige Arbeit „im Sinne der Kontinuität weiterführen“. Georg Hemkendreis (65) wird ihm je nach Arbeitsaufwand in den kommenden zwei Jahren zeitweilig noch zur Seite stehen. Rolf Tiemeyer, Vater zweier erwachsener Kinder, ist Ansprechpartner für alle Belange des Flugplatzes.

Die Bereiche Gebäudeverwaltung und das Bauvorhaben Campingplatz und Halle werden noch von Georg Hemkendreis abgeschlossen. „Der Campingplatz soll auf die andere Seite des Platzes verlegt werden“, berichtet der bisherige Geschäftsführer. Nötig sei das, weil man mit der Erbengemeinschaft der jetzigen Fläche nicht auf einen Nenner gekommen sei. Weil die Flugplatzgemeinschaft die Möglichkeit auf jeden Fall erhalten wollte, wird jetzt auf dem eigenen Grundstück gecampt.

„Die Fläche ist annähernd so groß wie die bisherige, aber gerader geschnitten.“ Statt 42 haben dann 30 Wohnwagen Platz. Ziel sei es, die bisherige Fläche bis Ende dieses Jahres zu räumen und die Wohnwagen auf die andere Seite zu bringen. „Im Moment sind wir in der Ausschreibungsphase.“ Auf dem neuen Areal soll unter anderem ein modernes Sanitärgebäude entstehen.

Die offizielle Verabschiedung von Georg Hemkendreis wird bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, 21. August, in der Segelflugschule stattfinden.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!