Schulleiterinnen kritisieren EDV-Hilfe

Spezialisten aus Aachen

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Oerlinghausen (guh). Beigeordneter Hans-Jörg Düning-Gast hat während der Sitzung des Schulausschusses erklärt, dass die Schulen mit den Hilfeleistungen der Aachener Firma "aix-concept" im Bereich Computertechnik zufrieden seien. "Das stimmt nicht so ganz", meldete sich die Helpuper Grundschulleiterin Regina Bunte zu Wort.

Sie bemängelte, dass die Computerspezialisten bei Telefonaten, in denen es darum gehe, Rechnerprobleme zu lösen, gegenüber fachfremden Lehrern und gegenüber der Sekretärin einen recht fragwürdigen Ton an den Tag legen. "In einer Grundschule", sagte Bunte, "gibt es aber nun mal in der Regel keine Computerspezialisten im Lehrerteam." Zudem sei Aachen recht weit entfernt, wenn es Probleme mit den Geräten gebe. "Gibt es keine Möglichkeiten in Oerlinghausen?"

Auch Ursula Kaminski-Heier, Schulleiterin des Schulverbundes Lipperreihe-Südstadtschule, pflichtet bei: "Wir brauchen eine Firma vor Ort." "Muss denn jede Fahrt von Aachen nach Oerlinghausen bezahlt werden?", das wollte Norbert Biermacher (CDU) wissen. Bei der Neueinrichtung von Geräten fielen Kosten an, antwortete Düning-Gast. Die weitere Wartung sei jedoch vom Service-Paket abgedeckt. "Wir können uns natürlich auch von aix-concept trennen, denn es gibt keine langfristigen Verträge. Da dieses Thema aber Vertragsangelegenheiten berührt, schlage ich vor, dass sich die Verwaltung mit den Schulleitungen abstimmt."

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