Stadtverwaltung entwickelt Modelle zur Schüler-Ferienbetreuung

Es besteht Bedarf

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Oerlinghausen (tee). Die Stadt will versuchen, ein Betreuungsangebot für Dritt- bis Sechstklässler in den Ferien zu installieren. Der Anfang soll in den Sommerferien 2012 gemacht werden.

Die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Jugend und Sport beauftragten jetzt die Verwaltung, ein oder zwei Modelle für eine solche Betreuung zu entwickeln und auch eine Kostenschätzung vorzulegen. Ein Eilauftrag, denn die Vorschläge sollen vorliegen, wenn über den Haushalt 2012 entschieden wird.

Der Entscheidung vorangegangen war eine Befragung mit Kindern in den Schuljahrgängen drei bis sechs. Danach ergab sich folgender Betreuungsbedarf: 73 Kinder in den Osterferien, 97 in den Sommerferien, 74 in den Herbstferien und 48 in den Weihnachtsferien.

Mehr als die Hälfte der Eltern hat sich bei der Umfrage bereit erklärt, für die Betreuung inklusive Mittagessen in der Woche bis zu 50 Euro zu zahlen. Mehr als ein Drittel möchte 20 Euro zahlen, fast ein Zehntel  würde sogar bis zu 100 Euro hinlegen. Wie die Fraktionen wertete auch Sozialamts- und Schulamtsleiter Gerd Büscher diese Bereitschaft als Zeichen dafür, "dass hier doch ein echter Bedarf besteht."

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