Gartenfans versorgen sich mit Nachschub

Tauschbörse: Teilnehmer aus ganz Lippe kommen für neue Pflanzen nach Oerlinghausen

Patrick Herrmann

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Tauschen Pflanzen: (von links) Klaus Stengel, Ingrid Etzemüller, Monika Weber und Timm Miersch. - © Patrick Herrmann
Tauschen Pflanzen: (von links) Klaus Stengel, Ingrid Etzemüller, Monika Weber und Timm Miersch. (© Patrick Herrmann)

Oerlinghausen. Stauden können jetzt gut getrennt werden. Die Blüte ist vorbei, der Boden noch nicht gefroren. Damit sind die Bedingungen perfekt. Wer seine überschüssigen Stauden loswerden wollte, konnte dies auf der 38. Pflanzentauschbörse der Oerlinghauser Agendagruppe „Bauen, Wohnen, Umwelt, Energie" tun.

Dieses Mal mussten die Organisatoren um Timm Miersch und Anja Feldmann allerdings ausweichen. Sie zogen vom Marktplatz auf den Schulhof der Heinz-Sielmann-Schule. Trotzdem kamen wieder Gartenliebhaber aus ganz Lippe. Das „kleine Netzwerk", wie es Miersch nennt, eint der Gedanke an „ökologische, heimatnahe" Pflanzen. Natürlich wurde auch wieder eifrig gefachsimpelt oder unerfahrenere Besucher mit wertvollen Tipps versorgt.

Frost, insbesondere Bodenfrost, ist der Feind vieler Pflanzen. Rosen oder Oleander zum Beispiel sollten gut geschützt, am besten ins Haus geholt werden. Für Stauden oder Kräuter ist die Zeit dagegen nicht so gefährlich. „Das meiste ist winterfest", sagt Timm Miersch. Das Saatgut könne ohne Bedenken in die Erde gebracht werden. Und dann gibt es noch die Pflanzen, die diese Zeit brauchen für eine erfolgreiche Entwicklung. „Manche Pflanzen sind Frostkeimer, die sollte man jetzt in den Boden bringen", rät Teilnehmerin Monika Weber. Dazu zählen unter anderem Lilien.

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