Das "mobile Rentnerteam" aus Siekholz arbeitet am Bürgerradweg

Iris Liebig

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Beim Bau des Bürgerradwegs: Das „mobile Rentnerteam" aus Siekholz mit Ulrich Oehlerking (links), Hans-Ulrich Opel (rechts) sowie (von vorne nach hinten) Jörg Kuhlemann, Lothar Goldberg, Friedhelm Tölle, Peter Bühle (verdeckt) und Dieter Lange. - © Iris Liebig
Beim Bau des Bürgerradwegs: Das „mobile Rentnerteam" aus Siekholz mit Ulrich Oehlerking (links), Hans-Ulrich Opel (rechts) sowie (von vorne nach hinten) Jörg Kuhlemann, Lothar Goldberg, Friedhelm Tölle, Peter Bühle (verdeckt) und Dieter Lange. (© Iris Liebig)

Schieder-Schwalenberg/Siekholz. Zwischen Siekholz und Schieder entsteht derzeit entlang der L 948 ein Bürgerradweg. Er soll einen Lückenschluss bilden für Radfahrer aus Siekholz oder Blomberg, die Richtung Schieder fahren.

Die Heimatvereine aus Schieder und Siekholz stießen die Idee an. Das „mobile Rentnerteam" aus Siekholz bringt sich dabei ehrenamtlich mit ein. Angesprochen von Pendlern, die mit dem Rad fahren, nahmen die Heimatvereine Kontakt mit der Stadtverwaltung auf.

„Durch die Ansiedlung von Phoenix Contact in Schieder sind es auch noch mehr Radfahrer geworden, die mit dem Rad zur Arbeit fahren", erzählt Hans-Ulrich Opel, Vorsitzender des Heimatvereins Schieder.

Es reifte dann nach und nach die Idee eines Bürgerradweges, und ein entsprechender Förderantrag wurde gestellt. Mit 30.000 Euro wird das Projekt vom Land NRW finanziert. Weitere 10.000 Euro kommen aus dem Haushalt der Stadt Schieder-Schwalenberg.

Nach dem das Fürstliche Hofamt Bückeburg als Eigentümer sein Einverständnis signalisiert hatte, ging es im Frühjahr bereits an den ersten Arbeitseinsatz. Das „mobile Rentnerteam" aus Siekholz rückte an, um Bäume und Sträucher zu entfernen.

„Ohne die Unterstützung des Bauhofes der Stadt Schieder-Schwalenberg hätten wir das wohl kaum geschafft", ist Opel dankbar.

Ende August wurde mit dem Eigentümer ein Gestattungsvertrag abgeschlossen. In der vergangenen Woche nun gingen die Arbeiten weiter und sollen in den kommenden zwei bis drei Wochen zum Abschluss kommen. So wurden zuerst Baumstümpfe und Wurzeln mit Maschinen herausgefräst und es wurde der Mutterboden abgetragen.

Anschließend wurde Schotter zur Vorbereitung der Arbeiten einer Asphaltfirma aufgebracht. Wenn alles klappt, wollen die Ehrenamtlichen am Wochenende die Bankette anlegen, bevor alles wieder mit Mutterboden angefüllt wird.

„Es haben sich zudem noch zwölf Bürger aus Siekholz gemeldet, die berufstätig sind, aber uns am Wochenende unterstützen wollen", freut sich Opel.

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