Asiatisches Entenpaar auf dem Schwalenberger Ententeich

Freya Köhring

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Auf dem Schwalenberger Ententeich hat sich ein Mandarinentenpaar niedergelassen. - © Freya Köhring
Auf dem Schwalenberger Ententeich hat sich ein Mandarinentenpaar niedergelassen. (© Freya Köhring)

Schieder-Schwalenberg. Auf dem Schwalenberger Ententeich schwimmen wieder zwei, wie könnte es anders sein - Enten. Doch bei den beiden handelt sich nicht um ein heimisches Vogelpaar, sondern um Mandarinenten (Aix galericulata), die eigentlich im ostasiatischen Raum beheimatet sind.

"Das sind Tiere, die wegen ihrem prächtigen Gefieder sehr beliebt als Volierenvögel sind", sagt Holger Sonnenburg von der Biologischen Station Lippe. Während der Erpel durch sein farbenfrohes Federkleid auffällt, besonders durch seine orangefarbenen Ellenbogenfedern die nach oben abstehen, ist das Weibchen bedeckter unterwegs mit einer grau-weißen Färbung. Viele Entenpaare bleiben über mehrere Jahre zusammen. Beliebte Brutplätze sind Baumhöhlen in bis zu 20 Meter Höhe.

Auf dem Schwalenberger Ententeich hat sich ein Mandarinentenpaar niedergelassen. - © Freya Köhring
Auf dem Schwalenberger Ententeich hat sich ein Mandarinentenpaar niedergelassen. (© Freya Köhring)

Die Enten, die hier in Deutschland frei leben, seien wahrscheinlich aus Gefangenschaftsflüchtlingen entstanden. In den westlichen Landesteilen hätten sich Mandarinenten bereits niedergelassen. Aus Lippe ist Holger Sonnenburg derzeit kein Brutpärchen bekannt. Immer wieder habe es zwar Sichtungen gegeben, doch nur von erwachsenen Tieren. "Das Pärchen in Schwalenberg zeigt die bisher längste Präsenz aller Mandarinenten in Lippe", so Sonnenburg. Die Mitarbeiter der Biologischen Station seien gespannt, ob es zu einer Brut kommen wird.

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