Freibad Schieder: Anschwimmen im Mai

Niedrige Wassertemperatur und Wetter trüben die Bilanz

veröffentlicht

Schieder-Schwalenberg (lo). Die "Batze" bleibt, das steht erstmal fest. Damit ist den Mitgliedern des Fördervereins Freibad Schieder-Schwalenberg eine große Sorge genommen. Das war ein wichtiges Thema bei der Jahreshauptversammlung.

"Letztes Jahr war es kalt und der Himmel grau", stellte Vorsitzender Bodo Schultz in seiner Bilanz fest. "Hinzu kam, dass wir die Fernwärme nur bis Mitte Juli nutzen konnten. Dann war wegen der Cotta-Insolvenz Schluss. Wir mussten die Wassertemperatur von 28 auf 23 Grad Celsius senken."

Die spärlichen Besucherzahlen hätten sich nochmals halbiert, und deshalb hoffen alle in diesem Jahr auf strahlend blauen Himmel, um das Defizit wieder auszugleichen. Der Einbau der Überlaufrinne, die Schwebstoffe und Laub über das Oberflächenwasser abfließen lässt, wurde um ein Jahr verschoben. Sie soll zur Badesaison 2013 fertiggestellt werden.

Bürgermeister Gert Klaus betonte, dass die große Gaswärmekesselheizung die Wassertemperatur im Freibad auf mindestens 23 Grad Celsius halten werde. "Das ist solange eine Übergangslösung, bis wir ein endgültiges Energiekonzept verabschiedet haben." Die Stadt werde weiter eng mit dem Förderverein zusammenarbeiten.

Die Zusammensetzung des Vorstands mit Bodo Schultz und Dietrich Swoboda an der Spitze wird sich 2013 ändern. Für die nächste Wahl steht der Vorsitzende nicht mehr zur Verfügung. Die Mitglieder schauten dennoch zuversichtlich in die Zukunft, und die Vorfreude auf das Anschwimmen im Mai ist groß. Besonders gespannt sind sie auf die Modellschiffe, die im September zum ersten Mal für einen Tag das Wasser erobern sollen.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Anzeige
Anzeige