Rettungschwimmer suchen Nachwuchs

700 Arbeitsstunden in 2011

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Schieder-Schwalenberg (pob). Ein Verein fürs ganze Leben: "Die kleine DLRG-Ortsgruppe war wieder sehr aktiv", das hat deren Vorsitzender, Bodo Schultz, bei der Jahreshauptversammlung der Schieder-Schwalenberger Rettungsschwimmer berichtet.

Denn es geht schon im frühen Lebensalter los: Die Rettungsschwimmer besuchen die Kindergärten, um dort die Ortsgruppe und die Arbeit der DLRG vorzustellen und für den Schwimmsport zu werben. "Vor allem aber wollen wir die Kids für das Wasser sensibilisieren und ihnen die Gefahren, die damit verbunden sind, aufzeigen und erklären."

Auch wenn die Badesaison 2011 nicht gut gelaufen sei, wollen sich die DLRG-Schwimmer nicht entmutigen lassen und werden auch 2012 zur gewohnten Arbeit zur Verfügung stehen. 2011 haben sie an 348 Tagen Aufsicht im öffentlichen Bad geführt, 208 Stunden bei Schwimmlehrgängen zugebracht, 30 Stunden trainiert und 120 Stunden das Kinderschwimmen im Gesundheitszentrum beaufsichtigt. Sie waren somit mehr als 700 Arbeitsstunden im Einsatz. Bodo Schultz: "Unser Freibad ist als Ausbildungsort gefragt."

Sorgen macht sich Bodo Schultz um den Nachwuchs. "Wir sind noch 48 Mitglieder. Warum sind wir eigentlich nur noch so wenige? Wir sind nur eine Randsportart, die zwar sehr wichtig und effektiv ist, aber wir müssen den Kampf mit den etablierten Sportarten eingehen", ruft er seine Vereinskameraden dazu auf, mehr für das Rettungssschwimmen zu werben.

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