Schlänger Museum erhält 100 neue Bilder

Guntmar Wolff

  • 0
  1. Schlagwörter:
  2. Bilder
  3. Gemälde
  4. Museum
Neue Schätze: Museumsleiter Joachim Burchardt erläutert die Blasekatteschen Werke mit Heimatmotiven den Besuchern Ludwig 
Hustädte und Ulrike Stuhrmann (von links). - © Guntmar Wolff
Neue Schätze: Museumsleiter Joachim Burchardt erläutert die Blasekatteschen Werke mit Heimatmotiven den Besuchern Ludwig 
Hustädte und Ulrike Stuhrmann (von links). (© Guntmar Wolff)

Schlangen. Besucher des Dorfmuseums sehen es mit dem Eintreten auf der linken Seite – ein großes Gemälde von einem der bekanntesten Kohlstädter: Fritz Blasekatte, seines Zeichens Heimatmaler. Nun kann sich das Museum über eine weitere, umfangreiche Zuwendung freuen.

„Vor zwei Wochen haben wir über 100 weitere Gemälde des Malers erhalten", berichtet Museumsleiter Joachim Burchart erfreut. Eine Tochter des Künstlers habe ihr Haus verkauft und die Bilder des Vaters, die sie seit dessen Tod in Verwahrung genommen habe, dem Museum übereignet. „Unter den Gemälden befinden sich Zeichnungen mit Bleistift und Feder, Aquarelle und Ölgemälde", erläutert Burchardt das Spektrum der Werke.

Information
Mehr Informationen über das Museum oder auch ein Sondertermin für eine Besichtigung bei Joachim Burchardt unter Tel. 05252-973261.

Eines haben alle Bilder gemeinsam: Sie handeln vom Leben in Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz. So sieht der Betrachter die drei Kalkbrennereien, die Mühlen oder die Durchgangsstraße der Orte auf Papier verewigt.

Fritz Blasekatte selbst betrieb in Kohlstädt das damals weit bekannte Café Blasekatte und den beliebten Campingplatz im Strothetal.

In seiner Freizeit betätigte er sich als Hobbymaler. „Seine Motive fand er vorwiegend in seinem Heimatort, aber auch in Bad Lippspringe und immer wieder auch in der freien Natur in der Senne und im Teutoburger Wald", erklärt Burchardt. „Wir schätzen uns glücklich, dass wir eine so umfangreiche Sammlung von Bildern und Gemälden aus dem Nachlass Fritz Blasekattes erhalten zu haben." Die Werke sind im Kaminzimmer des Museums ausgestellt. „Wer außerhalb der Öffnungszeiten kommen möchte, kann sich gerne bei uns melden."

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!