Im Oktober erscheint ein Krimi mit Spielort Schlangen

Torben Gocke

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Verleger Magnus See, Herausgeber Hartmut Marks, Heinrich Peuckmann, Wilhelm Hennemeyer und Carl Mansfeld mit Volksbank Chef Wolfgang Hackauf (von links). - © Torben Gocke
Verleger Magnus See, Herausgeber Hartmut Marks, Heinrich Peuckmann, Wilhelm Hennemeyer und Carl Mansfeld mit Volksbank Chef Wolfgang Hackauf (von links). (© Torben Gocke)

Schlangen. Ein Mord im Dorfmuseum? Ein Toter vor dem Bürgerhaus? Ein Überfall während der Landesgartenschau? Wohin genau die Reise für seine kleine Krimigeschichte gehen wird, das wusste Autor Heinrich Peuckmann beim Ortstermin noch nicht.

Sicher ist nur: Es soll etwas geschehen im Spannungsfeld zwischen Schlangen und Bad Lippspringe. Damit der routinierte Schriftsteller am Ende allerdings etwas Glaubwürdiges abliefern kann, war ein kleiner Rundgang und ein Expertenbriefing vor Ort Teil der Recherche.

„Trotz Internet und einer Vielzahl aus der Ferne abrufbarer Daten ist ein solcher Termin für mich unverzichtbar", erklärte der aus Kamen stammende Autor während des Spaziergangs durch die Sennegemeinde. Gerade eine Geschichte, die durch den Ort lebe, an dem sie spielt, müsse bestmöglich in die lokalen Verhältnisse eingepasst werden – auch durch einen eigentlich Ortsfremden.

Um direkt in die Tiefe der Schlänger und Lippspringer Besonderheiten eintauchen zu können, hatte der Autor in seiner Entourage für diesen Tag neben seinem Verleger und dem Herausgeber außerdem zwei lokale Experten dabei. Wilhelm Hennemeyer aus Bad Lippspringe und Carl Mansfeld für den Schlänger Heimat- und Verkehrsverein nutzten den Besuch des Gastes, um ihn mit allen Details zu versorgen, die sonst wohl nur dem Einheimischen in den Sinn kommen.

So durfte Peuckmann etwa lernen, dass der Schlänger keinesfalls als Schlangener bezeichnet werden sollte, dass der Schlänger Markt für Tausende Menschen weit mehr ist als eine bloße Kirmes, oder wie es der Ort geschafft hat, sich bis heute eine Schmiede zu erhalten. Einen ähnlichen Parforceritt durch die lokalen Besonderheiten gab es anschließend auch in der Nachbargemeinde.

Was der Autor am Ende daraus machen wird, das dürfen Interessierte am 13. Oktober erfahren, dann nämlich soll die zweite Auflage von „Blutige Lippe" erscheinen. Unterstützt wird das literarisch-lokale Vorhaben durch die Volksbank Schlangen.

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