Die Jugend profitiert von der Floßregatta

Guntmar Wolff

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Sie geben alles: Weil das Team Tausendfeuer OWL (links) einen kleinen Vorsprung hatte, reichte es für den dritten Platz. Rechts die Gruppe „Das kann nicht noch mal schiefgehen". - © Guntmar Wolff
Sie geben alles: Weil das Team Tausendfeuer OWL (links) einen kleinen Vorsprung hatte, reichte es für den dritten Platz. Rechts die Gruppe „Das kann nicht noch mal schiefgehen". (© Guntmar Wolff)

Schlangen. Während anlässlich des Feuerwerkes am Ochsensee Samstagabend noch staunend geschwiegen wurde, ging es ab Sonntagmittag am selben Platz hoch her. Denn der sportliche Höhepunkt des Wochenendes war die traditionelle Floßregatta, an der sieben Teams teilnahmen. Von denen hatten sich manche erst kurzfristig zu einer Teilnahme entschlossen.

Mit von der Partie waren die „Die Taucher", „S04 Tausendfeuer" „Die Eggefohlen", „Schlimmer geht immer", „Das kann nicht noch mal schiefgehen", „Der Vorstand" und die „Blaubarschbuben", die am Ende verdient Sieger wurden und damit zum vierten Mal in der Geschichte der Floßregatta den ersten Platz einheimsten.

Und so zeigte sich Christian Liebscher, der seit Februar Vorsitzender des austragenden Angelsportvereins ist, als guter zweiter Gewinner. „Die Blaubarschbuben haben der Floßgruppe ,Vorstand‘ gezeigt, dass sie jünger und schneller sind", erklärte Liebscher schmunzelnd. Aber auch ansonsten hatte der Vorsitzende allen Grund zur Freude.

„Das Fest war gut besucht, und wir kamen mit der Versorgung ebenfalls gut hinterher", äußerte Liebscher. Einen erheblichen Anteil am Gelingen hatte dabei auch Moderator Thorsten Ising, der die Regatta mit humorvollen Kommentaren begleitete.

Für Liebscher gibt es aber auch noch einen anderen Grund zur Freude. „Weil das Fest so gut gelaufen ist, können wir weiterhin unsere Jugendarbeit gut finanzieren", berichtete der Angelprofi. Im Augenblick seien 33 Mitglieder in der Jugendgruppe. Der Verein habe 230 Mitglieder. „Das ist schon eine Zahl, auf die man stolz sein kann", zeigte sich Liebscher sichtlich erfreut über den jugendlichen Nachwuchs. Um den Verein auch für die Zukunft fit zu halten, werde der Erlös vom Wochenende in die Jugendarbeit investiert, erklärt Liebscher.

Und auch die Gäste genossen sichtlich das Spektakel. Antje Henningsmeier, die mit ihren beiden Kindern beim Fest war, zeigte sich begeistert: „Wir finden so eine Veranstaltung einfach toll", berichtete die 42-Jährige. „Es wird etwas für die Gemeinschaft gemacht, und man hat noch Spaß dabei", fasste Besucher Thomas Krause für sich den Nachmittag zusammen.

Solche Rückmeldungen bekam auch Christian Liebscher zu hören, der sich gegenüber der LZ am Montag noch immer begeistert zeigte: „Tolle Veranstaltung, tolle Gäste, tolles Feedback", lautete sein Fazit.

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