Ehemalige Synagoge weicht für Bau der B1

Ortschronist dokumentiert Geschichte

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1973 ist die ehemalige Schlänger Synagoge für den Bau der neuen B1 abgerissen worden. Das Foto entstand 1962. - © Foto: Wiemann
1973 ist die ehemalige Schlänger Synagoge für den Bau der neuen B1 abgerissen worden. Das Foto entstand 1962. (© Foto: Wiemann)

Schlangen (mab). Im Sommer 1973 wurde die ehemalige Synagoge von der Gemeinde Schlangen abgerissen. Das Grundstück lag seinerzeit auf der Verkehrsfläche der neuen B1. Nach Angaben des Ortschronisten Heinz Wiemann hatte die Gemeinde deshalb zuvor das Haus mit Grundstück erworben. Beim damaligen Standort handelt es sich um einen Bereich südlich des Rewe-Parkplatzes.

Ortschronist Heinz Wiemann hat keinen Zweifel daran, dass in Schlangen bereits eine Betstube existierte, bevor 1867 die Synagoge erbaut worden sei. 1932/1933 lebten 25 Juden in Schlangen und 5 in Haustenbeck. Um 1933 fand der letzte Gottesdienst in der Synagoge statt.

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