Lebensqualität durch Stubentiger

Pädagogin referiert im Stadt- und Bädermuseum über tiergestützte Therapie

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Mensch und Katze: Karla Fischer untersuchte die vielfältigen Aspekte des Miteinanders.  - © Foto: reuner
Mensch und Katze: Karla Fischer untersuchte die vielfältigen Aspekte des Miteinanders.  (© Foto: reuner)

Bad Salzuflen. Die Katze als Vermittlerin von Lebensqualität und Lebensfreude - mit diesem Aspekt hat sich Karla Fischer schon in ihrer Abschlussarbeit des Frauenstudiengangs Pädagogik an der Uni Bielefeld beschäftigt. Nun referierte sie im Stadt- und Bädermuseum zur "Tiergestützten Therapie".

"Die Katze verhindert zwar nicht die Krise, vermindert aber die Betroffenheit", betonte Karla Fischer. Sie führte in ihrem Vortrag die positive Wirkung von Stubentigern auf den Menschen aus. So helfen Katzen in vielfältiger Weise im täglichen Umgang: Studien zufolge würden Depressive aufgeschlossener. Einsame litten weniger unter ihrer Isolation. Menschen mit Handicaps und Alte fühlten sich angenommen wie sie sind.

"Der Katze ist es egal, wie alt die Hand ist, die sie streichelt", unterstrich die Tierschützerin. Einen weiteren positiven Effekt habe ihr zufolge der Psychologe Reinhold Bergler erkannt: Das Zusammenleben mit einem Heimtier steigere den Intelligenz-Quotienten.

Eine Studie der Harvard-Universität habe des Weiteren eine Symbiose zu Tage gefördert: Sobald eine Katze es sich auf dem Schoß eines Menschen gemütlich macht, beruhigt sie sich. Dieses wiederum wirkt regulierend auf Blutdruck und Herzfrequenz des Menschen. Dass Katzen Brücken zwischen Menschen bauen zeigte sich, als die Gäste des Abends Fotos ihrer Stubentiger präsentierten.

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