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24.01.2012
BAD SALZUFLEN
Heimatverein sorgt sich um Gradierwerk
Wiederaufbau im Fokus

Bad Salzuflen. Mit einem offenen Brief hat sich der Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen an Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf gewandt. Darin wird ein originalgetreuer Wiederaufbau des Gradierwerks an der Salinenstraße angemahnt.

Da dem Verein zu Ohren gekommen sei, dass der Wiederaufbau anders als bisher erfolgen solle, wolle man gegenüber der Politik und den Bürgern deutlich Stellung beziehen. So dürfe eine Verschiebung oder Verkürzung des Bauwerks nicht zugelassen werden. Auch der Uhrenturm sei wieder an früherer Stelle zu errichten. Zudem fordert der Verein, die überdachten Sitzplätze zu rekonstruieren und die geringe, noch vorhandene historische Bausubstanz in den Neubau zu integrieren. Dies alles müsse in enger Absprache mit den Denkmalbehörden in Bad Salzuflen und Münster erfolgen. "Und zwar bevor weitere Fakten geschaffen werden", schreibt Vorsitzender Dr. Stefan Wiesekopsieker.

Begründet werden diese Forderungen mit der Notwendigkeit, das Gradierwerk-Ensemble mit seiner einmaligen T-Situation zu bewahren und den Rosengarten als geschlossenen Ruhe- und Inhalations-Raum zu erhalten. Auch dürfe man die Abgrenzung zum Verkehrsraum Parkstraße/Salinenstraße nicht ohne Not aufgeben.

Dokumenten Information
Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2012
Dokument erstellt am 24.01.2012 um 00:11:44 Uhr
Letzte Änderung am 24.01.2012 um 10:53:15 Uhr

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Kommentare
Richtig, das Gradierwerk gehört wieder so aufgebaut, wie es war. Es wird ein Heidentheater gemacht, wenn ein privater ein Häuschen, welches im Garten steht, also der Öffenlichkeit nicht zugänglich entfällt. Aber beim Gradierwerk macht die Stadt , was sie will. Denkmalschutz: Eigentümer Stadt: Nein danke.



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