Schwimmerin Lena-Marie Precht aus Wülfer ist auf Rekordjagd

Oliver König

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Schnell unterwegs im Wasser: Die für Paderborn startende Lena-Marie Precht aus Wülfer. - © Charly Precht
Schnell unterwegs im Wasser: Die für Paderborn startende Lena-Marie Precht aus Wülfer. (© Charly Precht)

Bad Saluflen-Wülfer. Lena-Marie Precht aus Wülfer hat erfolgreich an den 22. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) im Schwimmen in Berlin teilgenommen.

Die Meisterschaften wurden in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) ausgetragen. Die 18-jährige Studentin hatte sich durch sehr gute Leistungen auf unterschiedlichen Wettkämpfen für die Mittelstrecken 200 und 400 Meter sowie für die Langstrecken 800 und 1.500 Meter im Freistil qualifizieren können, heißt es in einer Pressemitteilung.

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200 Meter Freistil

Precht fuhr mit ihrem Team des 1. Paderborner Schwimmvereins und ihrer Trainerin Ute Lenz vom Landesleistungsstützpunkt Schwimmen Paderborn, wo sie seit Sommer 2014 trainiert, nach Berlin.

Der Wettkampf startete für sie mit den 800 Metern Freistil. Über diese Strecke schlug sie in neuer persönlicher Bestzeit von 8:49,78 Minuten an. Nach dem guten Start vom Vortag ging es dann im Vorlauf über die 200 Meter Freistil weiter. Dort sicherte sie sich in neuer persönlicher Bestzeit von 2:03,63 Minuten die Teilnahme im C-Finale, in dem sie nachmittags ihre Zeit noch einmal auf 2:02,48 Minuten verbessern konnte, heißt es weiter.

Über 1.500 Meter Freistil, die längste im Becken geschwommene Strecke, steigerte die Lipperin ihre Qualifikationszeit um unglaubliche 26 Sekunden, mit neuer persönlicher Bestzeit, auf 16:50,99 Minuten. Auch auf der wohl härtesten Strecke über 400 Meter Freist konnte Precht ihre sehr gute Form im Vorlauf mit persönlicher Bestzeit von 4:18,19 Minuten bestätigen und das B-Finale erreichen. Hier verbesserte sie ihre Zeit noch einmal auf 4:16,45 Minuten

Kurz nach ihrem Finale ging dann Weltmeister Marco Koch auf seiner Paradestrecke über die 200 Meter Brust ins Wasser. Er holte sich den von seinen Fans bereits erwarteten zehnten Deutschen Meistertitel in Folge. Doch damit nicht genug. Er sorgte für das Highlight der Deutschen Meisterschaften, indem er in Weltrekordzeit von 2:00,44 Min. anschlug.

Anschließend kehrte Precht erschöpft, aber sehr zufrieden mit sechs persönlichen Bestzeiten, vier OWL-Rekorden und drei deutschen Top-zwölf Platzierung ins Lipperland zurück.

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