Regionalliga-Mannschaft des Detmolder TV auf dem fünften Platz

Sebastian Lucas

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Aufschlag pariert: Die erst 17-jährige Paula Lake ist zur Stammspielerin in der Regionalliga-Mannschaft des Detmolder TV gereift. - © Egon Penner
Aufschlag pariert: Die erst 17-jährige Paula Lake ist zur Stammspielerin in der Regionalliga-Mannschaft des Detmolder TV gereift. (© Egon Penner)

Detmold. Insgesamt fünf Siege gegen Teams, die auf den Plätzen sechs bis zehn liegen, dazu Niederlagen gegen die vier Topmannschaften: Damenvolleyball-Regionalligist Detmolder TV liegt nach dem ersten Serienteil mit 15 Punkten auf dem fünften Platz. Trainer Dirk Gritzan findet: „Es war mehr drin."

Der 47-jährige Coach, der in Verl wohnt und im Mai 2016 die Nachfolge von Barbara Reineke/Michael Reinke angetreten war, bemängelt „fehlende Konstanz", an der er durch Trainingssteuerung ab Donnerstag wieder mit seinen Spielerinnen arbeiten möchte. Dann steht die erste Einheit in 2017 an, die Vorbereitung auf das erste Punktspiel gegen SSF Bonn am Sonntag, 15. Januar, beginnt.

„Ich kann Druck ausüben und eine Spielform bei 20:20 beginnen lassen. Das Verliererteam bestrafe ich dann mit Liegestütz oder ein paar Sprints", erläutert Gritzan eine Möglichkeit, um an diesem Problem zu arbeiten. Doch der Coach weiß auch, dass die personellen Möglichkeiten begrenzt sind: „Manchmal würde einigen Spielerinnen einfach eine fünfminütige Pause gut tun, um wieder klarer im Kopf zu sein."

Doch diese kann Gritzan ihnen häufig nicht geben. So steht mit Zuspielerin Anne Horstmann nur eine nominelle Zuspielerin im Kader, zu dem zwölf Damen gehören – eigentlich. Doch Gina Krause, die ihren Master gemacht hat und nun in Münster arbeitet, fehlt auf unbestimmte Zeit.

Celina Klemme zählt auch zum Kader der zweiten Mannschaft, machte aber zuletzt enorme Fortschritte. Dana Reisenberger fiel krankheitsbedingt aus. Dirk Gritzan spricht von einem „harten Kern", zu dem neun Spielerinnen gehören. Darunter sind mit Paula Lake und Hanna Scheiwe (beide 17 Jahre) zwei Eigengewächse.

Lake (Annahme/Außen) startete richtig gut in die Saison, nach Formschwankungen fand sie zuletzt wieder in die Spur. „Ein Super-Mädel", lobt Gritzan, der auf der Libera-Position „ein Luxusproblem" hat. Also sitzt entweder Scheiwe oder Dana Ritter auf der Bank.

Im zweiten Saisonabschnitt möchte Gritzan „die Top-Teams ärgern". Er weiß: „Spielerisch können wir mithalten, unterlagen gegen Gladbeck und Geldern jeweils 2:3. Beim 1:3 gegen Köln verloren wir drei Sätze jeweils mit zwei Punkten Abstand. Knapper geht’s nicht." Gegen Bonn hatte zum Saisonauftakt ein 1:3 gestanden: „Wir traten stark ersatzgeschwächt an und waren nicht ohne Chance. Ein Sieg würde den Mädels viel Selbstvertrauen geben."

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