Jury kürt Isabell Roch zur besten Torhüterin

Siegeszug erst im Finale gestoppt - Oldenburg gewinnt Wunderhorn-Turnier

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Oldenburg. Den zweiten Erfolg nach 2008 beim Wunderhorn-Turnier in Oldenburg hat Frauenhandball-Erstligist HSG Blomberg-Lippe am gestrigen Abend verpasst. Nach vier deutlichen Siegen mussten sich die Lipperinnen erst im Endspiel dem gastgebenden VfL geschlagen geben. Der Liga-Konkurrent siegte über 2x25 Minuten mit 31:22.
Damit verteidigte Oldenburg den Titel bei dem international besetzten Vorbereitungsturnier. Acht Teams aus Deutschland, Polen, Holland und Russland spielten mit.

"Bis Mitte der zweiten Hälfte haben wir das Endspiel ausgeglichen gestaltet", sagte HSG-Trainer André Fuhr, dem bis zum 20:21 nur die Quote beim Gegenzug missfiel: "In der ersten Hälfte haben wir hier fünf oder sechs Chancen ausgelassen." Das Fazit fiel nach dem Finale aber ansonsten positiv aus: "Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, das gilt für vorne und hinten. Die Konkurrenz war nicht ohne."

Bei der Siegerehrung zeichnete die Jury die Blombergerin Isabell Roch zur besten Torhüterin aus. Den Preis für die beste Spielerin erhielt die Oldenburgerin Angie Geschke. Mit 28/5 Toren stellte die HSG in Person von Sabrina Richter die beste Werferin.

Am Samstag waren Hofmann und Co. mit Erfolgen gegen Erstliga-Aufsteiger Bad Wildungen (24:15), den niederländischen Meister Dalfsen (25:17) und den polnischen Vertreter aus Koszalin (28:22) souverän ins Halbfinale eingezogen. Hier wartete Rostov (Russland, jetzt mit der dreimaligen Weltmeisterin Emilija Turei), das sich der HSG mit 14:20 geschlagen geben musste. Danach meinte Fuhr: "Ich bin selbst ein wenig überrascht, wie wir durch das Turnier gegangen sind."

Die HSG spielte mit: Roch, Kühne; Knutsdottir (12/2), Hofmann (17), Richter (28/5), Frey (6), Thorgeirsdottir (1), Berndt (7), Thomas (12), Smits (18), A. Müller (4), F. Müller (3), Schmele (7) und Ernsberger (2).

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