Victoria Clarholz - RSV Barntrup 6:2

Aufsteiger gibt ein schwaches Bild ab

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Herzebrock-Clarholz. Mit einem halben Dutzend Gegentore hat Victoria Clarholz den Fußball-Landesliga-Aufsteiger RSV Barntrup auf die Heimreise geschickt. 2:6 (1:2) unterlag der RSV, der im Vergleich zur Westfalenpokal-Begegnung am Mittwoch (Niederlage nach Elfmeterschießen gegen Hövelhof) nicht wiederzuerkennen war.

An allen Ecken und Enden wurde gestern Kapitän Nico Haase vermisst, der sich in dem Pokalspiel einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte und am Freitag operiert worden war. Wie lange er fehlen wird, ist noch unklar. "Vermutlich kann er am heutigen Montag das Krankenhaus wieder verlassen", berichtete RSV-Chef Andreas Schlingmann. Gerade im defensiven Mittelfeld bekamen die Schützlinge von Trainer Guido Freitag das Spiel nicht in den Griff. Immer wieder drängte Clarholz mit Druck auf die RSV-Viererkette. Die beiden Sechser, Oliver Sölter und Jannik Schalofsky, konnten die Lücken nicht schließen.

Die Barntruper Probleme fingen bereits im Spielaufbau an. Viele Fehlpässe machten es fast unmöglich, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. "Speziell nach dem Seitenwechsel hat der Gegner seine Überlegenheit genutzt", meinte Schlingmann. Auf den Führungstreffer von Wellmeyer (10.) wusste der RSV in Person von Benedikt Hagemann noch eine Antwort. Per Freistoß zirkelte er das Leder aus 18 Metern ins kurze Ecke (18.). Doch Biegel sorgte bereits für die Pausenführung (27.). Drei Treffer von Dreichel (63., 69. und 75.) sowie ein Tor von Heß (67.) taten richtig weh. Erst in der Schlussphase machte es Barntrup besser und wurde mit einem Treffer von Martin Rethmeier belohnt (82.).(slu)

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