Lüdenhauser blicken auf ihren Premieren-Gewinn zurück

"Grätschen sollte verboten werden"

Sebastian Lucas

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TuS-Trainer Christian Arnold (links) und Ex-Kapitän Christian Schmidt loben das Turnier und schwelgen in Erinnerungen. - © Foto: Lucas
TuS-Trainer Christian Arnold (links) und Ex-Kapitän Christian Schmidt loben das Turnier und schwelgen in Erinnerungen. (© Foto: Lucas)
Premierensieger

von 2004 blicken zurück - © Sport
Premierensieger
von 2004 blicken zurück (© Sport)
Detmold. Die neunte Endrunde um den LZ-Cup steht am Sonntag in der Augustdorfer Witex-Halle an. Die Lüdenhauser Christian Arnold und Christian Schmidt siegten bei der Premiere des größten lippischen Turniers. 

Vor der Finalrunde mit erstmals zwölf Mannschaften kamen der ehemalige Kapitän Schmidt (47) und Trainer Arnold (41) ins Medien Centrum Giesdorf. Beide haben ihren Triumph bei den Hallenfußball-Meisterschaften 2003/04 noch vor Augen.

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Persönlich


Christian Arnold (41) spielte früher mit Brakel in der dritten Liga (Oberliga). Nach Engagements beim TuS Eichholz-Remmighausen und FSV Pivitsheide kehrte er zum TuS Lüdenhausen zurück, liegt in seinem dritten Jahr mit dem Team auf dem zweiten Rang in der B-Liga. Arnold ist als Versicherungsfachmann tätig.

Christian Schmidt (47) kickte immer für den TuS Lüdenhausen, spielt heute noch bei den Altherren und arbeitet als Außendienstler. Erst mit 35 Jahren wurde er Bezirksliga-Kicker, als der TuS 1999 aufstieg. Mit 42 Jahren hörte Schmidt auf.(slu)

Christian Schmidt: Das Turnier war super organisiert, wir waren hochmotiviert. Von Spiel zu Spiel dachten wir und merkten schnell, dass wir eine große Chance haben, es zu gewinnen.

Christian Arnold: Wir hatten eine Mannschaft, die ihresgleichen sucht - heute noch. Mit Alexander Binder stellten wir den besten Spieler, mit Kai Gröchtenmeier den besten Torschützen und mit Esin Kocaaga den besten Torwart.

Moment, als stärkster Keeper wurde Frank Hahn, früher Jerxen, ausgezeichnet.

Arnold: Der Ausrichter konnte ja nicht nur Lüdenhauser ehren. Aber ich gebe zu: Auch Hahn hat gut gehalten.

Was zeichnete das Team aus?

Schmidt: Willensstärke - und der Zusammenhalt. Auch die Frauen mit den Kindern haben viel zusammen gemacht, gemeinsam waren wir beispielsweise auf Mallorca. Ein echtes Vorzeigeteam Lippes.

Die Zeiten haben sich geändert. . .

Arnold: Früher waren fast alle an die 30 Jahre. Die Jungs heute gehen in die Disco.

Können Sie sich noch ans Endspiel erinnern?

Arnold: Ja, klar. Wir haben Oerlinghausen geschlagen.

3:0. . .

Arnold: Genau, das Halbfinale gegen SSV Oesterholz war hingegen eine enge Kiste.

Schmidt: Immer, wenn Holm Hänsgen (heute Trainer des TuS Horn-Bad Meinberg, die Red.) reinkam, wurde es gefährlich. Aber wir ließen hinten wenig anbrennen.

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