TuS Bielefeld-Jöllenbeck - HSG Augustdorf/Hövelhof 28:28

Tempelmeier spielt wie ein "junges Pferd"

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Gute Abwehrarbeit: Augustdorfs Fabian Schuster (links) und Andre Tempelmeier (rechts) kümmern sich um Jöllenbecks Angreifer Nils Grothaus. - © Foto: Ott
Gute Abwehrarbeit: Augustdorfs Fabian Schuster (links) und Andre Tempelmeier (rechts) kümmern sich um Jöllenbecks Angreifer Nils Grothaus. (© Foto: Ott)

Bielefeld (dw). Handball-Oberligist HSG Augustdorf/Hövelhof hat im ostwestfälischen Derby beim TuS Bielefeld-Jöllenbeck gepunktet. Die Schützlinge von Trainer Laszlo Benyei kamen zu einem 28:28 (12:15).
Benyei schwärmte nach den 60 Minuten: "Das war ein echtes Derby, ein tolles Kopf-an-Kopf-Rennen mit großer Spannung und ganz vielen Emotionen."

Bis zum 9:9 lief es ausgeglichen. Dann nutzten die Gastgeber Augustdorfer Schwächen, um auf 11:9 und 15:12 zur Pause davonzuziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte HSG-Rückraumspieler Sava eine ausgezeichnete Leistung.

Zudem erwies sich die HSG-Abwehr als Bollwerk. Es dauerte allerdings 15 Minuten im zweiten Durchgang, bis die Lipper den Ausgleich wieder hergestellt hatten. "Dank unseres starken Willens und einer tadellosen Einstellung haben wir die Aufholjagd zum 22:22 erfolgreich gestaltet", so Benyei, der seine Mannschaft in der Folgezeit in Führung gehen sah, dann hielt Bielefeld mit dem 27:25 dagegen, das Augustdorf wiederum zum 27:27 egalisierte.

In Überzahl erlaubte sich Augustdorf einen Ballverlust durch einen zu frühen Abschluss 30 Sekunden vor Ende und steckte das 27:28 ein. Zwölf Sekunden waren noch zu spielen, als Tempelmeier "wie ein junges Pferd", so Benyei, zum 28:28 traf.

HSG Augustdorf/Hövelhof: Bauerkamp, Menke; Schuster (4), Gote (1), Bracksiek (2/1), Kaltenborn (1), Görder (2), Hengsbach (1), Sava (13/6), Tempelmeier (4), Hofmann, Dreshaj (n.e.), Schröder (n.e.). 

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