Marius und Michael Grundmann sprechen über den Post-SV Detmold

Die Brüder über ihren "Chaos-Klub"

Von Sebastian Lucas

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Die Brüder Marius (links) und Michael Grundmann schätzen sich gegenseitig sehr und spielen gerne für Post. - © Foto: Lucas
Die Brüder Marius (links) und Michael Grundmann schätzen sich gegenseitig sehr und spielen gerne für Post. (© Foto: Lucas)
Grundmänner stehen zu ihrem "Chaos-Club" - © Sport
Grundmänner stehen zu ihrem "Chaos-Club" (© Sport)
Detmold. Rang 14 - bei Fußball-Bezirksligist Post-SV Detmold läuft‘s nicht. Die Brüder Michael (25) und Marius Grundmann (21) nehmen Stellung. 

Michael ist nun ins Post-Management eingestiegen. Das Duo spricht unter anderem über einen Abstieg und den "Chaos-Klub" Post-SV.

Müsste Post nicht unter den ersten Fünf rangieren?

Information
Persönlich


Michael Grundmann (25) ist seit einem guten Jahr mit Ninja (27) verheiratet, das Paar hat eine Tochter (Nayla, 1,5 Jahre). Er spielt Libero oder Stürmer und ist Außendienstmitarbeiter bei Linnenbecker in Bad Salzuflen. Wie sein Bruder stammt er aus der Jugend der SpVg. Heiligenkirchen, spielte aber auch für TBV Lemgo und Post.
Marius Grundmann (21) ist ebenfalls in festen Händen, wohnt seit zwei Jahren mit Katja (19) zusammen. Der Defensivsspieler macht eine Ausbildung als Automobil-Kaufmann bei Stegelmann.(slu)

Michael Grundmann: Ja, viele haben höher gespielt. Johann Felker, Tim Smithen, Christoph Rüschenpöhler und Alex Otte sind Top-Bezirksliga-Spieler.

Marius Grundmann: Ich sehe es genauso: Wir haben eine junge Truppe mit sehr viel Potenzial, auch privat verstehen wir uns bestens.

Warum habt ihr nur 14 Punkte aus 14 Spielen geholt?

Michael: Wir haben zu offensiv gedacht. Gegen Jerxen führten wir 2:0 und rannten weiter nach vorne. Am Ende stand ein 2:5. Zudem fehlt uns ein Knipser. Und wenn du einmal Sch. . . am Fuß hast, haste eben Sch. . . am Fuß.

Marius: Nicht nur gegen Jerxen haben wir ein Spiel weggeschenkt, auch beispielsweise gegen Lemgo.

Michael: Wir führten 2:1. . .

Marius: . . . und verloren 2:3, weil wir zu viel wollten. Nach dem 2:2 hätten wir einfach den Punkt sichern sollen.

Die Felkers, die Rüschenpöhlers, die Grundmänner. Geht‘s bei Post zu familiär zu?

Michael: Nein, aber Post ist ein spezieller, manchmal "chaotischer" Verein. Alles wird locker gesehen. Es kam schon vor, dass kein Betreuer zur Verfügung stand und der Trainer die Eckfahnen einsammeln musste. Bei Horn und Jerxen würde es das nicht geben.

Marius: Aber es handelt sich meist um Kleinigkeiten. Bälle fehlten noch nie.

Wollen Sie als stellvertretender Obmann hier den Hebel ansetzen, Michael?

Michael: Ich habe mich immer wieder beklagt, Sven Hackemack wurde in den vergangenen Jahren oft alleine gelassen. Ich bin Sven gleichgestellt, kümmere mich um neue Spieler. Frischen Wind will ich reinbringen, habe viele Ideen.

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