Viel los beim 20. Marathon am Oberberg

Philipp Brouwer und Simone Siepler gewinnen die Königsdistanz

Von Jörg Hagemann

Lauter "Waldmeister": Nicht nur die "Finisher" beim 20. Bad Salzuflen-Marathon haben sich Respekt verdient. Kurz hinter der Loose wartete auf die 1511 Läufer eine unangenehme Steigung.  - © Foto: Hagemann
Lauter "Waldmeister": Nicht nur die "Finisher" beim 20. Bad Salzuflen-Marathon haben sich Respekt verdient. Kurz hinter der Loose wartete auf die 1511 Läufer eine unangenehme Steigung.  (© Foto: Hagemann)

Bad Salzuflen. Ein einzigartiger Baukastenlauf mit Masse und Klasse. Unter den 1511 Startern beim Geburtstags-Marathon des LC 92 Bad Salzuflen befanden sich gleich drei prominente Sieger. Neben den Hermannslaufgrößen Philipp Brouwer (Marathon) und Elias Sansar (10 km) feierte Katjana Quest-Altrogge am Obernberg über 10 km ihren zehnten Sieg in Folge.

Auf Rekorde hatte das 100-köpfige Organisationsteam um Lothar Prüßner im Vorfeld mit einer Streckenänderung freiwillig verzichtet. Ein enger, abschüssiger und unebener Abschnitt hinter der Loose wurde aus Sicherheitsgründen gegen einen 700 m langen Anstieg getauscht. Unter diesem Aspekt ist Brouwers Siegerzeit von 2:47,30 Std. als sehr gut einzustufen. Der 29-jährige Hermannslaufsieger von 2003 aus Münster siegte vor Norman Bauersfeld (Harzgebirgslauf e.V.) und Stefan Sutmöller (Eintracht Frankfurt). Bei den Damen trugen sich mit Simone Siepler (Lüchtringen), Ute Deters (Eversten) und Anne-Dore Alusse (LG Altes Amt) durchweg neue Namen in die Siegerliste ein.

Über 34 km trumpfte Bärbel Büschemann (LG Lage-Lippe) mit neun Minuten Vorsprung auf, während es bei den Männern ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab. Sieger war David Schönherr (Active Münster) mit vier Sekunden Vorsprung vor dem Gewinner von 2010 und 2011, Mathias Nahen (Bad Driburg) und den letzjährigen Marathonsieger Wolfgang Freitag (Delbrück).

Die beliebteste Strecke war mit 470 "Finishern" der Volkslauf über 26 km. Neue Bestzeiten gab es bei den Siegerehrungen und der Urkundenvergabe. "So schnell wie noch nie hielten die Starter ihren Leistungsnachweis in den Händen. Einige Alterklassensieger befanden sich noch unter der Dusche, als ihre Zeiten verlesen wurden", lobte Pressesprecher Dirk Bollhöfer die Chip-Zeitnahme durch das "Time-Team-Jung".

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