Lipper ärgern sich über ein 8:8 gegen Porz

Detmolder nach Remis unzufrieden

Von Kai Hahn

Detmolds Spitzenspieler Krisztian Katus ist unzufrieden. Er musste eine 2:3-Niederlage gegen die eigentliche Nummer vier aus Porz schlucken. - © Foto: Penner
Detmolds Spitzenspieler Krisztian Katus ist unzufrieden. Er musste eine 2:3-Niederlage gegen die eigentliche Nummer vier aus Porz schlucken. (© Foto: Penner)

Detmold. Die Chance, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, hat Tischtennis-Regionalligist TTS Detmold verpasst. Zu wenig war das 8:8 für die Lipper gegen einen ersatzgeschwächten TTC RG Porz.

Eigentlich war alles bereitet für einen perfekten Tischtennisnachmittag mit Happyend. Fast 100 Zuschauer strömten erwartungsfroh in die Turnhalle Klüt, um die Residenzler zum Erfolg zu schreien. Der abstiegsbedrohte Gast aus Porz reiste zudem noch ohne den erkrankten Bruder vom Tischtennisbundestrainer Jörg Roßkopf an. Detmold pokerte daraufhin und setzte Marcel Rumrich aus der Landesliga-Reserve nur im Doppel ein, um im unteren Paarkreuz dann möglichst die volle Punktausbeute einzufahren und mit einer möglichen Führung in die Einzel zu gehen.

Detmold kam sehr schwer in diesen Abstiegsgipfel. Die Rechnung ging am Ende nicht ganz auf, weil drei Doppel verloren gingen. Spitzenspieler Krisztian Katus blieb im ersten Einzel hinter seinen Erwartungen zurück. Die 2:3-Niederlage gegen die eigentliche Nummer vier der Gäste hatte niemand erwartet.

Hoffnung kam auf, als Christian Reichelt und Moritz Ostermann ihre Kontrahenten in jeweils fünf Durchgängen niederrangen. "Eigentlich hatte ich beim Zwischenstand von 7:5 ein gutes Gefühl", machte sich Reichelt zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken, hier einen Punkt abzugeben.

Moritz Ostermann deklassierte den Kreisklassenspieler, aber am Nachbartisch hielt Eddi Petiwok dem Druck nicht stand. Er fand keine Einstellung zum Spiel und verlor glatt 0:3. An der Seite von Katus setzte sich die schwarze Serie im Abschlussdoppel fort. Folglich jubelte Porz am Ende über das Remis.

"Das tut richtig weh", machte Reichelt seiner Enttäuschung Luft. Eine deutliche Leistungssteigerung muss her, um im übernächsten Heimspiel etwas Zählbares gegen Uerdingen mitzunehmen. Das Remis erschmetterten Moritz Ostermann, Reichelt (je 2), Katus, Patrick Jazwiec, Petiwok und Katus/Petiwok.

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