Leverkusen (slu). Philip Zöllner hat sich neben Saskia Lutschak als zweiter Leichtathlet der LG Lemgo für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen qualifiziert. Bei den westdeutschen Meisterschaften gewann er seinen Zeitlauf über 200 Meter. Auch die LG Lippe-Süd feierte in Leverkusen Erfolge.
Lemgos Trainer Bernd Boelhauve spricht in einer Pressemitteilung "von einer bemerkenswerten Zeit für einen Mehrkämpfer", die Zöllner mit 22,75 Sekunden lief und damit die DM-Norm unterbot. In der Gesamtwertung belegte er einen guten fünften Platz. Fabian Kübler wurde in 23,58 sec Zwölfter.
Im Weitsprung hatte Philip Zöllner mit Anlaufproblemen zu kämpfen: Es gelang ihm nicht, vom Weitsprungbalken abzuspringen. Trotzdem erzielte er 6,45 Meter - Zehnter. Über 60 Meter gelangte er nach einer Vorlaufleistung von 7,30 sec in den C- Endlauf, in dem er Fünfter wurde. Auch Fabian Kübler erreichte den C- Endlauf, und nach 7,35 sec im Vorlauf belegte er in 7,39 sec hier den achten Platz. Andrea Grönebaum wurde Zwölfte über 400 Meter in 62,62 sec.
Zweimal Edelmetall brachten die Stabhochspringer der LG Lippe-Süd von der Westdeutschen U20 aus Leverkusen mit nach Hause. Einmal mehr holte Lilli Schnitzerling Gold, die mit 4,00 m höhengleich vor Franziska Kappes (TSV Leverkusen) siegte. Die Plätze fünf und sieben gingen an Stella Kraski (3,40 m) und an Laura Schnitzerling (3,30 m), die beide ebenfalls bei Olaf Hilker trainieren.
Pirmin Planer bestätigte eindrucksvoll laut einer Vereinsmitteilung seine vor zwei Wochen beim Hallen-Meeting in Paderborn gesprungene Bestleistung von 4,70 m und gewann damit Bronze. Einen ausgezeichneten vierten Platz erreichte Kugelstoßer Alexander Schmidt (Trainer: Marco Müllers) in einem 13-er-Feld. Seine Weite: 14,68 m. Mit Rang sechs durfte Nikolai Ekimov im Hochsprung durchaus zufrieden sein, allerdings hatte er sich schon etwas mehr als 1,85 m vorgenommen.
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